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16.07.2012

Ikaria

Diese griechische Insel könnte 10. Bundesland werden

Strand auf Ikaria

Österreich könnte bald eine Insel besitzen. (© Fotolia)

Griechenland hat kein Geld. Das ist kein großes Geheimnis mehr. Allerdings scheint es, als will nicht ganz Griechenland mit in den Pleite-Sumpf. Eine Insel in der Ägäis scheint eine Lösung gefunden zu haben: Sie will zu Österreich.

Die griechische Insel Ikaria liegt in der Ostägäis, nahe der türkischen Küste. Das Eiland hat eine Fläche von 255 km² und zählt knapp 9.000 Einwohner. Sie ist vorrangig gebirgig und hat zahlreiche Schluchten. Im Südwesten gibt es aber auch einige Hochebenen. Die höchste Erhebung auf der Insel ist 1.037 Meter hoch.

Die Südküste fällt steil ab und ist nur schwer zugänglich, wo hingegen der Norden etwas sanfter ist und in eine fruchtbare Küstenebene übergeht. Die Insel hat ein typisch mediterranes Klima. Niederschläge gibt es nur im Winter, der Sommer ist trocken und heiß, aber windig. Den Namen hat die Insel von der Sage des Ikarus. Er ist angeblich bei seiner Flucht aus Kreta vor Ikaria ins Meer gestürzt.



Die "Rote Insel"
Die Insel war zuerst unter Herrschaft des Osmanischen Reiches. Im Zweiten Weltkrieg war das Eiland unter italienischer, später unter deutsche Besatzung. In dieser Zeit hatten die Bewohner sehr zu leiden, hunderte verhungerten. Es folgte der griechische Bürgerkrieg, in dem die Nationalisten über die Kommunisten siegten und diese auf Ikaria verbannten. Der Kommunismus ist noch heute in den Köpfen der Bevölkerung verankert, washalb man die Insel auch "Rote Insel" nennt.

Die Insel hat auch viel Sehenswertes zu bieten. Es sprudeln auf der Insel noch immer die seit der Antike bekannten Thermalquellen. Außerdem hat die Insel zwei große Sandstrände zu bieten. An der Bucht sind die Grundmauern eines Artemis-Tempel zu sehen. Dieses Gebiet steht heute unter Naturschutz, ist aber trotzdem beliebt bei Badegästen.

Kein Massentourismus
Griechenland investiert seit den 60er Jahren in die Insel. Es gibt aber auf der Insel keinen Massentourismus. Es fehlt ein internationaler Flughafen, mehr Sehenswürdigkeiten und westliche Standards. Bei Individualreisenden ist die Insel allerdings sehr beliebt, weshalb der Tourimus trotzdem eine große Einokommensquelle ist.

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