Malaria, Meningitis & Co. Reisen

Diese Krankheiten lauern im Urlaub auf Sie

Diese Krankheiten lauern im Urlaub auf Sie

Einige der unangenehmsten Reisekrankheiten werden durch Stechmücken übertragen (© Fotolia.com)

Stechmücke
Einige der unangenehmsten Reisekrankheiten werden durch Stechmücken übertragen
Im Urlaub warten oft nicht nur schöne Augenblicke und Entspannung, sondern auch heimtückische Krankheiten und tierische Plagegeister. Oft werden diese auch als "Souvenir" mit in die Heimat genommen. "Heute" präsentiert die übelsten Krankheiten, die auf Touristen warten.

Vor jedem Urlaubsantritt sollten Sie sich darüber im Klaren sein, welche Krankheiten und Krankheitsüberträger dort beheimatet sind. Bei reisemedizinischen Einrichtungen oder Tropeninstituten können Sie sich informieren und danach notwendige Schutzimpfungen durchführen oder sich Medikamente zur Prophylaxe oder Therapie verordnen lassen. Denn mit vielen dieser Erkrankungen ist nicht zu spaßen.

Reisekrankheit
Die Reisekrankheit ist die harmloseste der hier angeführten Plagen im Urlaub und wird ohne Fremdverschulden ausgelöst. Ob im Flugzeug, als Beifahrer im Auto oder als Passagier eines Schiffes - ungewohnte Bewegungen irritieren die Sinnesorgane. Schwindel und Übelkeit sind das Ergebnis. Das heißt aber nicht, dass man im Urlaub auf bestimmte Erlebnisse verzichten muss. Tabletten oder Kaugummi aus der Apotheke sind meist wirksame Helfer. Auch Ingwer ist dafür bekannt, die Symptome auf natürliche Weise zu lindern.

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Malaria
Die Malaria ist eine der übelsten Krankheiten, der jährlich viele Menschen zum Opfer fallen. Sie wird von der Anopheles-Mücke übertragen. Malaria ist vor allem in Mittelafrika, Südostasien sowie Süd- und Mittelamerika verbreitet. Früher schützten sich Menschen vor allem mit Chinin, das unter anderem in Tonic Water enthalten ist, gegen die Erreger. Mittlerweile stehen Prophylaxen und Therapien zur Verfügung - in ärmlichen Gebieten leider nicht für jedermann. Wer in gefährdete Regionen fährt, sollte sich auf jeden Fall schützen und mit einem Reisezentrum oder einem Tropeninstitut Rücksprache halten.

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Hohes Fieber
Hohes Fieber ist eines der ersten Anzeichen von Malaria, Dengue-, Chikungunya- und Gelbfieber
Gelbfieber
Gelbfieber wird wie auch Malaria durch eine Stechmücke übertragen. Die Aedesmücke kommt vor allem in tropischen Gebieten in Afrika sowie Süd- und Mittelamerika vor. Auch die Tigermücke ist Überträger. Schutz bietet lediglich eine vorbeugende Impfung. Ist der Mensch mit Gelbfieber infiziert, gibt es keine medizinische Behandlung. Verläuft das Gelbfieber mild, gibt es Symptome einer schweren Grippe, die nach einigen Tagen nachlassen. Bei einem ungünstigen Krankheitsverlauf kommt es zu einem Leber- und Nierenversagen, in der zweiten Woche tritt häufig der Tod ein. Haut und Augen färben sich gelb. Blutiges Erbrochenes und Bewusstseinsstörungen sind die Folge.

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Dengue-Fieber
Das Dengue-Fieber wird von der Tigermücke übertragen. Die Symptome sind ähnlich wie bei Malaria, allerdings heilt die Krankheit in den meisten Fällen von selbst ab. Todesfälle sind sehr selten. Eine Prophylaxe gibt es nicht, die Urlauber sollten also zu einem Insektenschutz greifen. Zu Krankheitsfällen kommt es im Pazifikraum, in Südostasien, Indien, der Karibik, im tropischen Afrika und in Süd- und Mittelamerika.

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Chikungunya-Fieber
Auch hier ist eine Mücke Überträger. Die Asiatische Tigermücke ist sehr aggressiv und sticht auch durch die Kleidung. Hohes Fieber mit Schüttelfrost sowie Muskel- und Gelenksschmerzen sind die Folge. Nach etwa drei Tagen geht es den Patienten besser, allerdings kann es danach erneut zu Fieber und Schmerzen kommen. Bei ungünstigem Verlauf können die Beschwerden mehrere Monate lang andauern. Eine Therapie gibt es nicht - nur die Symptome wie etwa Fieber können behandelt werden.
Trichinose
Trichinose: Larven nisten sich im Muskelgewebe ein und bilden Zysten
 
Trichinose
Die Trichinose treibt vor allem in Nordamerika ihr Unwesen. Sie wird durch den Verzehr von mit Würmern befallenen Fleisch ausgelöst. Mit der Erkrankung ist nicht zu spaßen - Larven nisten sich in Muskeln ein und bilden Zysten. Eine Behandlung mit Wurmmittel ist zwingend notwendig. Auch nach mehreren Monaten können noch immer Symptome wie Erbrechen oder Schweißausbrüche auftreten.

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