Kritik an Regierung Reisen

Italiens Strandbäder befürchten EU-Konkurrenz

Strand

Symbolbild

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Mitten in der Haupturlaubszeit hängt der Haussegen in Italiens Badeorten schief. Die Strandbäder üben Druck auf Rom aus, eine EU-Richtlinie nicht umzusetzen, wonach die Betreiber sich einem EU-weiten Wettbewerb stellen müssen.

Letzten Freitag richteten die Strandbadbetreiber einen deutlichen Appell an die Regierung Monti. Die 30.000 Betreiber der Strandbäder traten in einen landesweiten Streik. Drei Stunden lang blieben die Strandbäder geschlossen, keine Bademeister waren auf den Stränden zu sehen, keine Liegen und Sonnenschirme wurden aufgestellt.

Die Betreiber der Strandbäder sind sauer auf die Regierung in Rom, die ihrer Ansicht nach zu wenig Druck auf Brüssel für eine Revision der sogenannten Bolkenstein-Richtlinien ausübe. Diese sieht vor, dass ab 2016 alle Lizenzen für Strandbetreiber versteigert werden müssen.

"Die erste einer Reihe von Protestaktionen"
Auf Rom könnte noch mehr Ärger zukommen: "Das ist nur die erste einer Reihe von Protestaktionen gegen eine Regierung, die unsere Interessen in Europa nicht verteidigt. Dabei sind wir ohnehin schon durch die schwere Krise im Tourismusbereich belastet", klagte der Sprecher der Strandbäder-Betreiber, Graziano Giannessi.


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