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20.08.2012

Die RiskMap 2012

Das sind die gefährlichsten Reiseziele

Israelische Soldaten

Israelische Soldaten patroullieren am Toten Meer (© Yonathan Weitzman / Reuter)

In vielen Urlaubsländern ist die Sicherheitslage erheblich schlechter als in Europa. Das betrifft einerseits Kriminalität, andererseits aber auch die politische Stabilität. Auf der jährlich publizierten RiskMap des Unternehmens Control Risks sind die gefährlichsten sowie die sichersten Länder der Welt verzeichnet.

PDF Icon Download: RiskMap 2012

Europa:
Die sicherste Region in Europa ist Skandinavien. In Norwegen, Schweden und Dänemark wurde das Sicherheitsrisiko als unerheblich eingestuft. Auch Finnland und Portugal zählen zu den sichersten Ländern. Auch in West- und Mitteleuropa können sich Urlauber sicher fühlen - dort sind die Sicherheitsrisiken allesamt niedrig. Obwohl die Sicherheit in Europa sehr hoch ist, sollte man in punkto Taschendiebe und Räuber aufmerksam sein.

Neapel

Neapel ist auch heute noch teilweise in der Hand der Mafia (© Fotolia.com)

Ausnahmen sind Süditalien, wo die Mafia wütet, Bosnien, Teile Albaniens und der Kosovo. Das Risiko wurde dort als mittel bewertet. In den griechischen Städten Athen und Thessaloniki kann es zu Protesten kommen. Daher besteht dort wie auch in der türkischen Hauptstadt Istanbul ein mittleres Risiko. In einigen Ländern wie Ungarn, Rumänien oder Ukraine ist die Sicherheit in den letzten Jahren gestiegen. Allerdings hat die Prognose der politischen Stabilität nur ein mittleres Niveau erreicht.

Amerika:
In den USA und Kanada ist die Sicherheitslage ebenfalls sehr hoch. Gefährlicher wird es in Süd- und Mittelamerika. Im Norden Mexikos ist die Gefahr hoch. Auch in Teilen Kolumbiens und im Grenzbereich zwischen Kolumbien und Venezuela sollte man nicht ohne ortskundige Führer unterwegs sein. In vielen Ländern gibt es bestimmte lokale Gefahrenherde. Politisch besonders instabil sind Nicaragua, Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Bolivien. Die sichersten Länder sind Argentinien und Chile, wo das Risiko landesweit sehr niedrig ist.

Somalia

In Somalia sind Touristen weder an Land, noch auf dem Wasser sicher. Die Gefahr, entführt zu werden, ist groß. (© Fotolia.com)

Afrika:
Afrika ist das Sorgenkind in punkto Sicherheit. Nur Marokko, Botswana, Namibia, Sambia, Senegal, Benin, Ghana und Gabun gelten als Länder mit niedriger Gefahr. Eine günstige politische Prognose gibt es überhaupt nur für Marokko. Vor allem in Zentralafrika ist das Risiko hoch. Zentralafrikanische Republik, Kongo, Südsudan und Somalia gelten als gefährlich. Auch Mali, Niger, Tschad, Mauretanien und Teile Algeriens sind unsicher. In Somalia und bestimmten Regionen im Kongo, Sudan und Tschad wurde das Sicherheitsrisiko sogar als extrem bewertet. Sowohl in Mittel-, als auch in Nordafrika ist die politische Stabilität mangelhaft. Im beliebten Reiseland Südafrika wurde die Gefahr als mittel eingestuft.

Asien:
Auch im asiatischen Raum gibt es mehrere große Gefahrenzonen, in denen weder die politischen Zustände, noch die Sicherheit für Touristen angemessen sind: Erstens die Region bestehend aus Syrien, dem Irak und der Osttürkei. Zweitens das Gebiet um Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan und Kirgistan. Gefahren lauern auch in Indien und Bangladesch und im Norden von Sri Lanka. Im Jemen kommt es immer wieder zu Entführungen. In Russland erreicht die Sicherheit einen mittleren Level, gefährlich ist die Grenzregion zu Tschetschenien. Relativ sicher sind die meisten Teile Chinas. Auch Südkorea und Japan kann man bedenkenlos bereisen.

Australien:
In Australien können sich Touristen zumindest auf die Sicherheit in Sachen Kriminalität und auf stabile politische Verhältnisse verlassen. Dafür gilt es auf die vielen giftigen Tiere aufzupassen, denn Australien ist eines der gefährlichsten Reiseländer in dieser Hinsicht.

PDF Icon Download: RiskMap 2012

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