O'Leary ausgerastet Reisen

Ryanair-Chef bezeichnet Kundin als Idiotin

Ryanair-Chef bezeichnet Kundin als Idiotin

Ryanair-Chef Michael O'Leary will Fliegen durch kuriose Methoden auf die Transportfunktion reduzieren. Wer Service will, muss aufzahlen. (© Thomas Lohnes (dapd))

Michael O'Leary
Ryanair-Chef Michael O'Leary will Fliegen durch kuriose Methoden auf die Transportfunktion reduzieren. Wer Service will, muss aufzahlen.
Wieder einmal sorgten Aussagen von Ryanair-Chef Michael O'Leary für Kopfschütteln. Auf Kritik einer Kundin, die wegen einer nicht selbst ausgedruckten Bordkarte einen satten Aufschlag bezahlen musste, reagierte der Ire mit einer Beschimpfung. Er bezeichnete die Frau schlichtweg als Idiotin.

Suzy McLeod machte via Facebook ihrem Ärger Luft. Sie sei mit ihren Eltern und zwei Kindern von Alicante in Spanien nach Bristol in England geflogen. Da es ihr im Urlaub nicht möglich gewesen sei, die Bordkarten wie bei Ryanair üblich selbst auszudrucken, bekam sie einen Aufschlag von 60 Euro pro Person, also insgesamt 300 Euro "Papiersteuer", verrechnet, wie die Sun berichtete.

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McLeod beschwerte sich daher mit einem Posting auf der Facebook-Seite der Billigfluglinie. "Ich musste 300 Euro für sie zahlen, um ein Papier auszudrucken. Bitte 'liken', wenn Sie das unfair finden", forderte die aus Sicht von Ryanair unbequeme Passagierin andere Menschen zur Unterstützung auf. Sie konnte eine halbe Million User mobilisieren.

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O'Leary zu Kunden: "Idiotin", "Verpisst euch!"
Das rief den empörten O'Leary auf den Plan. "Mutter zahlt 200 Pfund, weil sie eine Idiotin ist und die Auflagen ihrer Zustimmung beim Buchen nicht erfüllen konnte", sagte der Ryanair-Chef. 99,98 der Kunden drucken laut seiner Angabe die Bordkarte selbst aus. "Zu denen, die es nicht tun, sagen wir ziemlich freundlich: 'Verpisst euch!'"

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Die Frau habe ihm gebeten, das Geld zu ersetzen. Er habe geanwortet: "Da ist auf Ihren Mist gewachsen." Der Ire machte sich weiter über die Kundin lustig: "Wie jeder weiß, gibt es keine Internetcafés in Alicante, keine Hotels die Ausdrucke anbieten und keine Faxgeräte, wodurch Freunde oder Kollegen in der Heimat diese (die Tickets, Anm.) nicht ausdrucken und rüberfaxen könnten."


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