Bühnenschlacht

"Die Welt im Rücken": Leben im Schleudergang

Die Krankheit, ein ewiger Abklatsch ihrer selbst: Meyerhoff im Melle-Machwerk

Die Krankheit, ein ewiger Abklatsch ihrer selbst: Meyerhoff im Melle-Machwerk

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Die Krankheit, ein ewiger Abklatsch ihrer selbst: Meyerhoff im Melle-Machwerk

Die Krankheit, ein ewiger Abklatsch ihrer selbst: Meyerhoff im Melle-Machwerk

Der Mittelpunkt des Universums zu sein, ist ein schweres Los. Thomas Melle ist (kompromissloser) Kreativer, (ausgezeichneter) Autor – und manisch-depressiv.

Das Summen der Welt dröhnt nonstop in seinen Ohren, hin und hergeschleudert zwischen den zwei Polen "Angepasstheit" und "Anarchie", bewohnt er die psychische Hölle – und versucht, diese in seinem Roman "Die Welt im Rücken" in Worte zu fassen. Das Werk, das fürs Akademietheater dramatisiert wurde, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen.

Der "Gestörte" packt die "Störung" beim Schopf und schickt Joachim Meyerhoff als "den Rowdy", "die Leiche" und den zwischenzeitlich Geheilten in die Bühnenschlacht. Ursprünglich war auch Ignaz Kirchner vorgesehen. Er fällt aus Krankheitsgründen aus, das Stück wurde umkonzipiert.

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