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Opernball 2017: Loge kostet bis zu 20.500 Euro

Tiara Opernball Karl Lagerfeld 2017

"Es war ein Privileg, mit Swarovski für die Gestaltung eines solch traditionsreichen Schmuckstücks zusammenzuarbeiten", freute sich auch Pier Paolo Righi, CEO von Karl Lagerfeld (© Thomas Schrott / Swarovski)

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Großbauers Opernball

Großbauers Opernball
Maria Großbauer und Dominique Meyer

Der Wiener Opernball findet heuer am Donnerstag, 23. Februar 2017 zum 61. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, erstmals unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer.

Oper Opernball Loge

Sitzplan in der Oper

Eine Eintrittskarte für den ausverkauften Wiener Opernball 2017 kostet heuer 290 Euro, eine Loge zwischen 10.000 und 20.500 Euro; ein Tisch zwischen 400 und 1.200 Euro. Stehplatzkarten für die (ebenfalls ausverkaufte) Generalprobe kosten 25 Euro, Sitzplatzkarten zwischen 30 und 60 Euro.

Der Einlass für Ballbesucher – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 Meter langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder besuchen.

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Die künstlerische Eröffnung
Prominent besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten):

Es singt erstmals am Wiener Opernball der Startenor Jonas Kaufmann ( „La fleur que tu m’avais jetée“ aus Carmen und „Dein ist mein ganzes Herz“ aus Das Land des Lächelns), es spielen das Wiener Staatsopernorchester / Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Semyon Bychkov (Carmen-Ouvertüre und Gesangseinlagen) und Sascha Goetzel (Balletteinlage), das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit den Ersten Solotänzern Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen eine von Lukas Gaudernak eigens für den Opernball kreierte Choreographie (Künstlerleben, Walzer).

144 Debütantenpaare ziehen ein
Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 9 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum neunten Mal zeichnet die Wiener Tanzschule Roman E. Svabek für den Einzug und den Eröffnungswalzer verantwortlich. Roman E. Svabek, der auch die Touren der beliebten Quadrillen um Mitternacht, um 2.00 und 4.00 Uhr ansagt, choreographiert zum zweiten Mal den Eröffnungstanz des Komitees: Künstler-Gruß, Polka française. Dieser endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“, der im Februar sein 150-jähriges Jubiläum feiert, und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.
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