Bilder der Verwüstung Wetter

Schnee-Orkan "Andrea" lässt Westen versinken

Sturmtief "Andrea"

Zahlreiche Bäume wurden ausgerissen oder sind wie Streichhölzer umgeknickt (© SVEN HOPPE (DPA))

Nachdem das Sturmtief "Andrea" schon in Deutschland und der Schweiz schwere Verwüstungen und sogar Tote hinterließ, hat der Orkan auch Österreich erreicht und sorgte vor allem im Westen des Landes für chaotische Verhältnisse.

In Vorarlberg wurden 15.000 Einheimische und Touristen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Orte Lech, Zürs, Stuben, Warth und Gargellen sind betroffen und werden das am Freitag vermutlich auch bleiben. Die Zahl der Feuerwehreinsätze steigerte sich auf mittlerweile 182. Mittlerweile habe sich aber doch eine gewisse Wetter-Beruhigung eingestellt.

Sturmtief "Andrea"

Der private Kampf gegen den Orkan

Mit Sturmböen jenseits der 100-km/h-Marke fegte "Andrea" in der Nacht auf Freitag über Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Teile Oberösterreichs hinweg. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, zumeist mussten Straßen von umgestürzten Bäumen und Ästen befreit werden. In zahlreichen Gemeinden fiel der Strom aus. Über Personenschäden ist bislang nichts bekannt.

Akute Lawinengefahr
"Andrea" brachte neben Wind auch Neuschneemassen von 50 Zentimetern und mehr. Das hat zur Folge, dass zahlreiche Ski-Paradiese aufgrund der akuten Lawinengefahr (Stufe 4) unpassierbar sind. Der Arlbergpass, Flexenpass und die Verbindung Lech - Warth sind voraussichtlich den ganzen Freitag über gesperrt.

Das Sturmtief “Andrea” soll sich bis Samstagfrüh halten. Im Laufe des Freitags dürfte sich die Wetterlage zwischenzeitlich entspannen, doch am Abend kann es erneut zu erheblichen Schneefällen kommen.


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