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30.05.2012

Gewitter, Sturm und Hagel

Schwere Unwetter ziehen über Österreich

THEMENBILD REGEN IN WIEN

Der Regenschirm sollte auch am Wochenende nicht fehlen (© APA)

Ein ungastliches Wetter mit Gewitter und Hagel bescherte uns dieser Mittwoch. Der Rest der Woche bringt Aprilwetter.

+++ Die Detailpronose für Ihre Region +++

Regenschauer und Gewitter dominierten den ersten Schultag nach Pfingsten. Die Temperaturen kletterten zwar in manchen Orten, wie im Burgenland oder der südlichen Steiermark bis zu 27 Grad, die meisten Österreicher sahen aber nur Regen, Hagel und Nebel.

Schwere Unwetter
Um 17:00 Uhr wurde von Unwetter-Experten ein Unwetter der Stufe Rot im Bereich Neuburg a.Inn (Oberösterreich)  registriert. Es kommt aus Nordwest und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h in südöstliche Richtung. Es besteht die Gefahr von Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen. Die Blitzaktivität ist hoch.

Unwetter sind am Mittwoch auch im Raum Linz, um St. Pölten und in der Wachau bzw. im Waldviertel niedergegangen. Betroffen war vor allem die Gegend um Lengenfeld (Wachau), sowie rund um Zwettl (Groß-Gerungs, Rappottenstein. Auch in Baden bei Wien gab es am Nachmittag schwere Unwetter.

Am Donnerstag und Freitag ändert sich nur wenig: Meist liegen die Höchstwerte nur zwischen 16 und 23 Grad. Es können teils kräftige Regenschauer niedergehen, und auch einige Gewitter. In den Alpen kann es da und dort längere Zeit regnen.

Dieser Trend hält auch am Wochenende an: Im Süden meist stark bewölkt und regnerisch, stellenweise auch Gewitter. Im Westen wechselhaft mit gewittrigen Regenschauern, aber auch Sonne. Im Norden und Osten nur einzelne Schauer und immer wieder sonnig. Höchstwerte: meist 18 bis 26 Grad.

Temperatursturz am Montag
Am Montag und Dienstag wird es richtig kühl und im Großteil Österreichs den ganzen Tag trüb und regnerisch. Die Höchstwerte lieben bei maximal 12 bis 21 Grad.

Kalte Eismänner im Mai
Wer am 17. des Monats in Galtür bei minus 9,5 Grad gefroren hat, wird es kaum glauben: Der Mai war heuer um 1,2 Grad wärmer als das Mittel der Klimaperiode 1971 bis 2000. Ansonsten war es im Süden Österreichs zu feucht und im Rest des Landes zu trocken, konstatierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Mittwoch in ihrer Monatsbilanz.

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