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01.07.2012

Österreich Hitze-Herd Europas

Trotz Hagel & Sturmböen wird es nicht kühler

Gewitter und extreme Hitze: Je nachdem wo sie in Österreich wohnen enden Sie entweder nass oder nassgeschwitzt

Gewitter und extreme Hitze: Je nachdem wo sie in Österreich wohnen enden Sie entweder nass oder nassgeschwitzt (© APA/Heute.at-Montage)

Österreich stöhnt unter einer Hitzewelle. Noch nie war es im Juni so heiß und ein Ende der Hitze ist nicht in Sicht. Am Sonntag kletterte das Termometer wieder auf bis zu 37 Grad (Bad Deutsch-Altenburg, NÖ). Für die Nacht auf Montag werden heftige Gewitter erwartet. Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel sind möglich. Abkühlung wird es dadurch aber - zumindest im Osten - nicht geben.

Leserreporterin Claudia Krucky

Die Hitze hält an: Echte "Hundstage" (© Leserreporterin Claudia Krucky)

Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich und die Wiener Innenstadt knackten am letzten Junitag des Jahres den österreichweiten Monatsrekord: Die Quecksilbersäulen kletterten auf 37,7 Grad und überboten damit den bisherigen Spitzenwert aus dem Jahr 2000. Ebenfalls außergewöhnlich und rekordverdächtig: Am Sonnblick-Observatorium in 3109 Meter Seehöhe registrierte die ZAMG am Samstag die höchste jemals gemessene Temperatur mit 15,3 Grad. Der alte Rekord war 15,0 Grad und wurde am 6.8.1992 und am 27.7.1983 gemessen.

Unwetter in OÖ
900 Feuerwehrleute sind Sonntagabend nach Unwettern in Oberösterreich im Einsatz gestanden. Heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen verursachten lokale Überflutungen und Murenabgänge. In Liebenau bei Freistadt setzte ein Blitz einen Geräteschuppen in Brand.

+++ Tipps und Trick für die heißen Tage +++
+++ Neuer Hitzerekord in Wien und Österreich +++

Nur in Valencia und Griechenland heißer als bei uns
Nur in wenigen Orten Europas war es ähnlich heiß wie in der Alpenrepublik. Im spanischen Valencia hatte es am Wochenende knapp über 40 Grad, marginal heißer als in Österreich war es auch noch in Griechenland.

+++ 15 Gründe, warum die Affenhitze saucool ist +++

Auch Nächte sind schweißtreibend
Tropische Temperaturen herrschten aber nicht nur tagsüber, sondern auch nachts. In Bad Deutsch-Altenburg fiel das Thermometer in der Nacht auf Sonntag nicht unter 25,6 Grad, in der Wiener Innenstadt hatte es 24,6 Grad. "Kühl" war es hingegen in der Nacht auf Sonntag in Wiener Neustadt mit 20 Grad.

Hagel, Hitze und starker Regen mit Windböen

Hagel, Hitze und starker Regen mit Windböen erwarten uns im Laufe der Woche (© APA/Heute.at-Montage)

Montag: Einzelne Gewitter und bis 36 Grad
Am Montag gehen im Westen und Südwesten bereits am Vormittag Regenschauer oder Gewitter nieder. Tagsüber setzt sich dort aber die Sonne durch, ehe am Nachmittag die Gewittertätigkeit wieder zunimmt. Überall sonst ist es nach der Auflösung von Restwolken der Nacht sehr sonnig. Vor allem im Bergland sind aber am Nachmittag auch in der Osthälfte Österreichs isolierte Gewitter möglich. Die Tageshöchsttemperaturen betragen von West nach Ost 23 bis 36 Grad.

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Dienstag: Auch im Osten Gewitter aber wieder bis 36 Grad
Am Dienstag treten im Westen Regenschauer und auch einzelne Gewitter bereits am Vormittag auf. Nach Osten zu scheint erst noch häufiger die Sonne, im Tagesverlauf aber entwickeln sich auch hier Gewitter, die mitunter kräftig ausfallen können. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost: 22 bis 36 Grad.

  Mittwoch: Gewitter im Westen, 35 Grad im Osten
Am Mittwoch gibt es über Westösterreich bereits während der ersten Tageshälfte meist dichte Wolken sowie teils kräftige Regenschauer und Gewitter. Sonst startet der Tag verbreitet mit viel Sonnenschein. Erst während der Nachmittagsstunden steigt hier die Gewitterneigung wieder deutlich. Es weht nur schwacher Wind, der jedoch mit Auftreten von Gewittern immer wieder böig auffrischen kann. Im östlichen Flachland kann es wieder bis 35 Grad bekommen.

Wie die Woche beginnt, geht sie auch zu Ende: Gewitter im Westen, sonnig und trocken im Osten. Die Höchsttemperaturen liegen wieder bei 34 (Donnerstag) bis 35 Grad (Freitag) im Osten, während es im West deutlich kühler bleibt.

APA/red.

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