Heute im Brennpunkt: Alpine-Insolvenz | Hitze
Lade Login-Box.
|
28.07.2012
Wetterwarnung ausgegeben
Unwetter: 13 Verletzte bei Mittelalterfest
43 Fotos |
Ein heftiger Sturm hat am Samstagnachmittag zu einem Unglück bei einem Mittelalterfest in Pöchlarn (Bezirk Melk) geführt. Nach Angaben des niederösterreichischen Landesfeuerwehrkommandos stürzten Äste eines mächtigen Ahornbaums im Schlosspark auf Zelte und Menschen.
Fünf Schwerverletzte
Die traurige Bilanz laut "144 - Notruf NÖ" nach mehr als dreistündigen Bergungsarbeiten: 13 Verletzte, davon fünf Personen (drei Männer und zwei Frauen) Schwerverletzte. Ein siebenjähriger Bub erlitt eine Gehirnerschütterung.
Einige Personen wurden unter den Ästen eingeklemmt, sie mussten von der Feuerwehr mit Kettensägen befreit werden. Das Gelände wurde in der Folge evakuiert und gesperrt, die Menschen wurden vorübergehend in einer Turnhalle untergebracht.
"Menschen um ihr Leben gerannt"
Es habe zuerst nach einem "normalen" Gewitter ausgesehen, weshalb einige Besucher das Gelände verließen, schilderte Johann Ertl, Obmann der Wieselburger "Sturmfalken", die bei dem Mittelalterfest als Darsteller mitwirkten. Als dann große Äste eines riesigen alten Ahornbaums vom Sturm abgerissen wurden, "sind die Menschen um ihr Leben gerannt", so Ertl. Von seiner Gruppe kamen alle - "bis auf ein paar blaue Flecken" - unverletzt davon.
Angst und Evakuierungen im Unwetter-Hotspot
Besonders im obersteirischen Unwetter-Hotspot um Trieben und St. Lorenzen richteten sich am Samstag vermehrt bange Blicke auf die Wetterprognosekarten: Gewitter und Niederschläge von bis zu 30 Millimeter pro Quadratmeter wüteten. Teile des Schwarzenbachtals neuerlich evakuiert - 100 Personen fanden Unterschluft bei Verwandten und Bekannten.
Doch nicht nur in der Steiermark geht die Angst vor neuen Unwettern um - im ganzen Land sind die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft. In Tirol, Salzburg, Ober- und Niederösterreich wurden in den jüngsten Tagen unzählige Keller ausgepumpt. Doch die Florianis kommen nicht zur Ruhe. Erste Gewitter wurden Samstag aus dem oberen Ennstal und dem Ausseer Land gemeldet.
Kitesurfer von Wasserrettung geborgen
Zu einer Wasserrettung am Achensee wurde Samstag Nachmittag ein Großaufgebot an Einsatzkräften alarmiert. Eine Gruppe von drei Kitesurfern wurde vom herannahenden Gewitter auf dem Gewässer überrascht, wobei es einer aus der Gruppe nicht mehr rechtzeitig ans Ufer schaffte.
Der alarmierte Notarzthubschrauber Heli 4 sowie die Wasserrettung Achensee rückten gemeinsam mit Polizei und der Feuerwehr Eben zum Einsatzort entlang der Seeuferstrasse aus. Mit letzter Kraft konnte sich der Kitesurfer dann aber doch noch ans Ufer retten, wo er vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde.
Samstag Nacht und Sonntag Vormittag kritisch
Die Zugrichtung der lokalen Gewitterzellen sei schwer genau vorherzusagen, so Meteorologe Hannes Rieder von der ZAMG. In der ersten Nachhälfte sei dann eher eine ruhigere Phase zu erwarten, wohingegen die zweite Nachthälfte und der Sonntagvormittag wieder kritisch werden dürften: "Die Kaltfront bringt kräftige Gewitter und Niederschläge bis zu 30 Millimeter."
Diese Front, die auch Hagel mitführt, wird dann am Sonntag Nachmittag im Süden, also auch im Grazer Raum, erwartet. Heiß bleibt es trotzdem - am Samstag bis 33 Grad, am Sonntag bis 28 Grad. Am Montag geht es dann regnerisch mit allerdings geringen Regenmengen weiter, am Dienstag stabilisiert sich das Wetter - eine Entspannungsphase, die bis Freitagmittag dauern sollte.
Verwandte Artikel
Schwere Gewitter
Österreich schwitzt
Über 37 Grad
Ab Wochenende wirds wärmer
Hochwasser-Gipfel der Politik
Salzburg & Oberösterreich
Tirol in Gefahr
Keine Verletzten
Zahlreiche Alarmmeldungen
Nur mehr leichte Regenschauer
Lage in den Ländern
Westbahnstrecke teils eingestellt
Live-Ticker zum Nachlesen
Feuerwehr im Dauereinsatz
Dauerregen ohne Ende
Mai endet im Regenchaos
Wochenende: Überschwemmungen
In Öffis laufen Heizungen
Schnee & Regen
Blitz, Donner, Hagel
Erste Liga
Über 1.000 Hektar vernichtet
Sturmschäden und Schlamm
Trübe Aussichten
Strahlende Tage
Tragödie in Texas
Temperaturen bis 27 Grad
Heftige Stürme
Wochenendwetter
Ab Samstag kälter
Feuerwehren im Dauereinsatz
Grobe Schäden
Feiertag sonnig & warm
Wie im Winter
Starke Regenfälle
Feuchter Mai
Bis zu 24 Grad
15 Tage nach letztem Schnee
Weiße Überraschung
Mal Sonne, dann Regen
Dienstag kommt Sonne wieder
Frühling startet richtig durch
Bis zu 18 Grad
Erste Liga
Frische Luft & Co.
Temperaturen steigen
Wetter-Negativrekorde
Kassen klingelten im März
Aprilwetter
Winter adé!
WetterHeute
HöchstwerteHeute
Impressum | AGB | Presse | Mediadaten | Kontakt