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07.10.2011

Mit Husten ins Büro

Wann bin ich zu krank zum Arbeiten?

Krank im Büro

Krank am Laptop: 42 Prozent der Österreicher erscheinen mit Schnupfen oder Husten im Büro (© Fotolia.de)

Krank im Büro - viel zu viele Arbeitnehmer tun es. Husten und Schnupfen können aber nicht nur Ihr eigenes Leistungspensum beeinträchtigen. Hören Sie auf Ihren Köper.

Der Herbst ist in Österreich mit einem Temperaturstuz eingezogen. Schnupfen und Husten haben Hochsaion. Die nächste Grippewelle rollt langsam an.

Statistisch gesehen gehen 42 Prozent der Österreicher krank ins Büro. Bei Fachkräften und Perosnen in höheren Positionen beträgt der Anteil gar 59 Prozent. Eine Gefahr für die eigene Gesundheit und jene der Kollegen.

Angst vor Jobverlust nicht der einzige Grund
Der Trend, krank in die Arbeit zu gehen, habe sich in der Wirtschaftskrise verstärkt, sagen Experten. Krankenstand schützt nicht vor Kündigung.

Hinzu kommen allerdings noch andere Faktoren. Speziell bei Führungskräften mit hohem Arbeitspensum geht sich Kranksein oftmals einfach zeitlich nicht aus. Zudem orten Wissenschafter einen Hang zum "Präsentismus" - der Mitarbeiter will Präsenz und Tapferkeit zeigen, um dem Vorgesetzten zu imponieren.

Wann bleibe ich besser im Bett?
Grundsätzlich gilt: Wenn Sie Fieber oder erhöhte Temperatur messen, auf jeden Fall zuhause bleiben! Aber auch ohne empfiehlt es sich manchmal, sich auszukurieren. Schnupfen und Husten beeinträchtigen die Konzentration; was viele Mdikamente ebenso tun.

Zudem sinkt die Arbeitsleistung logischerweise, wenn Sie Ihre Kollegen anstecken. Und nicht zuletzt können manche Krankheiten chronisch werden, wenn Sie sie übertauchen.

Wann brauche ich eine ärztliche Bestätigung?
Sie müssen es Ihrem Arbeitgeber sofort melden, wenn Sie krank sind. Die Arbeiterkammer empfiehl, möglichst schnell einen Arzt aufzusuchen und sich krankschreiben lassen. In der Bestätigung muss die voraussichtliche Dauer und die Ursache der Arbeitsverhinderung angegeben werden.

Achtung: Letzteres meint nicht die Diagnose. Sie müssen Ihrem Chef nicht sage, woran Sie leiden. Sie müssen lediglich melden, ob Sie wegen einer Kranheit oder eines Unfalls nicht kommen können.

Wichtig: In der Praxis verlangt ein Großteil der Dienstgeber eine Krankenstandsbstätigung erst nach drei Tagen. In der Theorie allerdings sieht es anders aus. Gesetzlich gesehen muss der Arzt den Krankenstand vom ersten Tag an absegnen.



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