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Jobwechsel: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Demotivierter, überforderter Mitarbeiter (Symbolbild)

Demotivierter, überforderter Mitarbeiter - Frust bei der Arbeit ist erstes Anzeichen für einen nötigen Jobwechsel.

Demotivierter, überforderter Mitarbeiter (Symbolbild)

Demotivierter, überforderter Mitarbeiter - Frust bei der Arbeit ist erstes Anzeichen für einen nötigen Jobwechsel.

Das Berufsleben ins eines voller spannender Erfahrungen und Situationen. Monotonie kommt in den meisten Fällen selten vor. Und wenn doch, ist spätestens dann der Zeitpunkt gekommen, wo Sie sich fragen sollten, ob es nicht vielleicht Zeit für einen Jobwechsel wäre.

Vor allem Emde 30, Anfang 40 beginnt bei vielen Männern, aber auch Frauen das große Zittern. Denn ab einem Alter von 35 Jahren sinkt Studien zufolge die Lebenszufriedenheit, steigen tut sie erst wieder mit Ende 40. Doch wie soll man nun herausfinden, ob man vielleicht allgemein unzufrieden ist oder doch etwas an seinem aktuellen Job ändern sollte?

+++Monster-Jobwechslerstudie 2012: Viele Österreicher sind im Beruf nicht glücklich+++

Was fehlt in Ihrem Leben?
"Nicht selten ist der Beruf der Buhmann für etwas anderes, was im Leben fehlt", erklärt Karriereexperte Sascha Schmidt auf karriere.at. Oft würden kleine Veränderungen im Leben genügen, um zufriedener zu sein. "Dies kann zum Beispiel die Beschäftigung mit einem neuen Hobby sein, ein Ehrenamt oder Sport." Entscheidend dafür, was eine positive Veränderung bringen kann, ist eine ganzheitliche Betrachtung der Berufs- und Lebenssituation eines Menschen.

Die Frage, die jeder für sich klären muss ist jene, ob man reif für einen Jobwechsel ist oder ob es andere Veränderungen im Leben sind, die man angehen sollte. Der Karriereexperte nennt vier Schritte, die bei der Problemlösung helfen können.

1) Die richtigen Fragen stellen
Wie häufig gehen Sie mit Frust zur Arbeit? Was macht Sie unzufrieden? Könnte Sie mehr Gehalt zufriedenstellen? Fühlen Sie sich überfordert? Denken Sie über Ihre Tätigkeit nach und versuchen Sie  herauszufinden, was Ihnen Spaß und Freude macht und was nicht.

2) Die Analyse des eigenen Lebens
Das Fünf-Säulen-Modell besagt, dass Zufriedenheit im Leben auf fünf Säulen – der beruflichen Tätigkeit, dem Körper (Bewegung!), dem sozialen Netzwerk, dem Wertesystem und der materiellen Sicherheit – steht.

3) Finden Sie heraus, was Sie antreibt
Um diese Frage ehrlich beantworten zu können, muss man sehr ehrlich zu sich selbst sein. Treibt einen wirklich nur das Geld? Wäre man mit mehr Gehalt wirklich dauerhaft zufriedener? Oder fehlt die Anerkennung im Job? Suchen Sie nach Tätigkeiten, die antreiben und Spaß machen – so wie Malen, Tanzen oder Unterrichten. Wenn sich Aktivitäten unmittelbar positiv auf den Job auswirken, ist ein Jobwechsel vielleicht gar nicht nötig.

4) Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
Was waren Ihre frühesten beruflichen Träume? Wie wäre Ihr Leben verlaufen, wenn Sie etwas anderes gemacht hätten? Würden Sie, um Ihren Berufswunsch zu realisieren, Opfer bringen, Zeit und Geld in eine Weiterbildung investieren?


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