So wird der Job-Tag zur Hölle Jobs

Fenster auf oder zu? 10 Konflikte im Büro

Stress und Streit im Job

Wenns im Büro kracht, hat das oft gar nicht so viel mit der Arbeit an sich, als mit dem Arbeitsklima zu tun.

Stress und Streit im Job

Wenns im Büro kracht, hat das oft gar nicht so viel mit der Arbeit an sich, als mit dem Arbeitsklima zu tun.

Sie kennen das bestimmt: Sie sitzen in einem Großraumbüro und nahezu täglich muss darüber debattiert werden, wann und wie oft die Fenster geöffnet werden dürfen, um einmal so richtig durchschnaufen zu können. Doch die Fenster-Debatte ist nur eine von vielen. Heute.at hat für Sie zehn große Streitpunkte im Büro-Alltag zusammen getragen.

"Gibt es Probleme im Team?", lautete vor kurzem die Frage einer karriere.at-Umfrage. Das Ergebnis: Drei von vier der befragten Arbeitnehmer gaben an, dass es Konflikte im Team gibt, lediglich ein Viertel meinte, dass das Verhältnis zu den Kollegen in Ordnung sei. Seitens der Arbeitgeber werden die Probleme ebenfalls registriert – jeder zweite Unternehmensvertreter ist davon überzeugt, dass sich Reibereien unter Kollegen negativ auf die Produktivität des Teams auswirken.

Meinungsverschiedenheiten, so sagte jeder vierte Arbeitnehmer laut dieser Umfrage, sind im Job an der Tagesordnung. Nur 24 Prozent der Befragten halten sich von Auseinandersetzungen fern. Konflikt entstehen im Büro vor allem dann, wenn jeder Mitarbeiter seine Vorstellungen für die ultimative Wahrheit hält.

Konflikte gehören zum Job dazu
Oft geht es im Team auch gar nicht so sehr um Streitthemen, die die unmittelbare Arbeit betreffen, sondern vielmehr das Arbeitsklima, etwa die tägliche Diskussion, wann und wie lange die Fenster geöffnet werden dürfen. Hinzu kommen unterschiedliche Arbeitsstile und Qualitätsmanagement oder grundverschiedenes Zeitmanagement.

Dass im Büro Konflikte entstehen, ist an sich nichts Schlechtes, gehört zum menschlichen Leben dazu. Sie stets vermeiden oder umgehen zu wollen, macht keinen Sinn. Denn so staut sich bei Kollegen oder Ihnen selbst lediglich Frust auf, welcher irgendwann dann sowieso, dafür aber doppelt so stark aus Ihnen herausbricht.

Um welchen Zoff gehts?
Arbeitspsychologen sprechen von Rollenkonflikten (Freund und Kollege), Verteilungskonflikten (die andere Abteilung hat neue Computer, wir nicht), Beziehungskonflikten hervorgerufen durch Missverständnisse, Vorurteile, Neid oder Misstrauen sowie klassischen Bedürfniskonflikten (ich brauche frei, mein Chef sagt nein) bis hin zum interen Konflikt, beispielsweise wenn ein Chef gar kein Chef mehr sein möchte oder ein Angestellter lieber zu seiner Familie gehen würde, als abends länger im Büro zu bleiben.

Seite 2: Zehn typische Büro-Konflikte und neun Lösungsvorschläge!
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