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14.10.2012

Deutsch alleine zu wenig

Wer abcashen will braucht Sprachen

Sprachen Karriere

Nur wer über ausreichend Sprachkenntnisse verfügt, darf heutzutage mit Top-Jobangeboten rechnen. (© Fotolia)

Fremdsprachen sind in fast jedem Job zum unverzichtbaren Tool geworden und nicht mehr wegzudenken. Zumindest Englisch und eine weitere Fremdsprache wie Französisch, Spanisch oder Italienisch gehören zum Standard. Und wer sich für Stellen in internationalen Konzernen ganz besonders eignen will, kann dazu auch eine der Sprachen der boomenden Wirtschaftsmächte Indien, Saudi-Arabien oder China.

Ohne Fremdsprachenkenntnisse kommt man heute nicht mehr weit. Das haben unzählige Umfragen unter Firmenchefs und Abteilungsleitern bewiesen. In den meisten Berufen werden schon in den Stellenanzeigen gute Kenntnisse in mindestens einer, meist sogar in zwei Fremdsprachen gefordert. Oft werden diese in Vorstellungsgesprächen, spätestens in der Probezeit überprüft.

Da die meisten Firmen mittlerweile international agieren, kann man auch in Österreich nicht mehr darauf verzichten. Vor allem die Weltsprachen gehören nicht mehr nur in der Schulausbildung zum täglich Brot. Neben Englisch gehören da Französisch und Spanisch dazu.

Große Vorteile mit Chinesisch
Besonders punkten kann man dazu mit Chinesisch oder Japanisch. Generell haben Fremdsprachenkenntnisse, egal ob ich sie beruflich oder privat nütze, nur Vorteile, weil es sich auch um eine Erweiterung des persönlichen Horizonts handelt.

Doch Sprachkenntnisse sind nicht gleich Sprachkenntnisse. Firmen unterscheiden in den meisten Fällen zwischen "Grundkenntnisse", "gut", "sehr gut" und "verhandlungssicher". Dazu wird der Passus "in Wort und Schrift" verlangt. Von Vorteil ist es, auf diese Voraussetzungen am besten gleich im eigenen Lebenslauf einzugehen.

Einheitliche EU-Regeln
Die EU hat im Sinne eines einheitlichen europäischen Arbeitsmarktes mittlerweile "gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen" entwickelt, die von Niveau A1 bis C2 reichen. Dazu ist es hilfreich, wenn Sie im Lebenslauf angeben können, wo und auf welchem Niveau die Sprache erlernt wurde, also "nur" in der Schule oder aber in einem Sprachinstitut. Viele haben sich auch während eines Auslandsaufenthalts in dieser Richtung weitergebildet.

Letztlich gibt es dann in jeder Sprache auch noch die Spezialisierungen wie "Scientific English", "Technical English" oder "Business English", mit Ausdrücken und Redewendungen, die noch einmal verschärft speziell auf das jeweilige Berufsfeld und deren Fachausdrücke zugeschnitten sind.

Tipp der Redaktion: Ein Sprachurlaub ist die perfekte Kombination aus einem Urlaub, der Spaß macht und wo man gleichzeitig aber etwas für die berufliche oder private Bildung tun kann. Aus diesem Grund sind Sprachreisen vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt.

Aber auch bereits Berufstätige entscheiden sich immer häufiger für den Besuch eines Sprachkurses im Ausland zumal der Begriff der interkulturellen Kommunikation im Berufsalltag zu einem immer bestimmenderen Schlagwort wird.

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