Was ist erlaubt? Jobs

Diese Jobs zeigen nackte Haut

Diese Jobs zeigen nackte Haut

Kellnerinnen zeigen oft mehr nackte Haut, als ihnen lieb ist. (© APA)

Diese Jobs zeigen Haut

Kellnerin
Kellnerinnen zeigen oft mehr nackte Haut, als ihnen lieb ist.
Nicht nur im Sommer zeigt so mancher Berufstätige mehr Haut als sonst. Es gibt Jobs, da ist es unumgänglich, auf nackte Stellen zu verzichten. Vor allem in kreativen Sparten und im Showbusiness. Doch was ist beim Otto-Normalverbraucher im Büro erlaubt?

Zu viel nackte Haut schadet im Job. Das lenkt die Kollegen eventuell ab, schadet aber in jedem Fall Ihrer Persönlichkeit und Kompetenz im Berufsalltag. Wer - vor allem als Frau - viel nackte Haut zeigt, setzt sich selbst dem Vorwurf aus, die Arbeit nicht wegen den beruflichen Fähigkeiten ausüben zu dürfen.

Je mehr Sex-Appeal eine Person hat, desto weniger wird ihr zugestanden und zugetraut. Und je mehr Haut jemand offenbart, desto geringer die Aussichten als Leistungsträger und nicht als Objekt wahrgenommen zu werden.

Was sind klassische Dresscode-Sünden?
Eine Regel gilt immer: Kurze Hosen sind nicht erlaubt. Wenn die Krawatte im Unternehmen Vorschrift ist, fällt auch das Kurzarm-Hemd weg. Zur Krawatte gehört einfach ein Langarm-Hemd, das man aber hochkrempeln darf.

Für Frauen gilt: Ganz egal, wie warm es draußen ist, sobald sie Bein zeigen, müssen sie auch immer Strümpfe tragen. Die Oberteile sollten immer die Schultern bedecken. Auch Sonnenbrillen haben im beruflichen Kontext nichts zu suchen. Auch wenn man sie locker ins Haar steckt, vermitteln Sonnbrillen doch eher Freizeitcharakter als Seriosität.

Wenn Frauen einen Rock tragen, sollte er eine Handbreit über dem Knie enden, in konservativen Branchen sagt man sogar knieumspielend. Offene Schuhe gehen auf gar keinen Fall, weder bei den Herren noch bei den Damen. So will es zumindest der "Dresscode-Knigge".

Männer müssen geschlossene Schuhe tragen, also nichts, was in irgendeiner Weise an Sandalen erinnern könnte. Flip-Flops sind ebenfalls ein No-Go. Wenn jemand Tattoos oder Köperschmuck zur Schau stellt, gilt er als sehr risikofreudig.

Legerer, wo es keinen Kundenkontakt gibt
In manchen Unternehmen sieht man das Thema nackte Haut aber lockerer. Es muss immer darauf geachtet werden, in welcher Branche, in welchem Unternehmen und in welcher Position jemand arbeitet. Daraus leitet sich ab, wie hoch die Anforderungen an den Dresscode sind. Wer in der IT-Branche oder in einer Werbeagentur arbeitet, für den gilt ein anderer Dresscode als für Mitarbeiter in einer Bank.

Zudem darf man sich dort, wo es keinen Kundenkontakt gibt, etwas legerer kleiden. Je häufiger ein Arbeitnehmer sein Unternehmen nach außen hin repräsentiert, desto höher sind in jedem Fall die Anforderungen an sein Auftreten und an seine Kleidung. Die Kleidung des Chefs zeigt in der Regel, welche Erwartungen er an die Kleidung seiner Mitarbeiter hat.


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