Sprengstoff-Implantate

Angst vor "Busen-Bomben" an Londoner Flughafen

Bomben in Brustimplantaten

Terroristinnen könnten sich Sprengstoff in Implantate injizieren.

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Bomben in Brustimplantaten

Terroristinnen könnten sich Sprengstoff in Implantate injizieren.

Am Londoner Flughafen Heathrow hat man gegenwärtig offenbar besondere Angst vor weiblichen Terroristinnen - und davor, dass diese Sprengstoff in Brustimplantaten verstecken könnten. Experten gingen von einer "glaubhaften Bedrohung" aus.

Al-Kaida könne mittels Sprengstoff in den Brüsten ihrer Agentinnen Anschläge auf Flüge aus Heathrow verüben, berichtete das britische Boulevardblatt "Daily Mirror" am Freitag. Auch ein Mitarbeiter des Flughafens bestätigte entsprechende Verdachtsmomente gegenüber der Zeitung.

Frauen mit großen Brüsten im Visier
"Es gibt ernste Ängste in dieser Hinsicht", zitierte der "Daily Mirror" den namentlich nicht genannten Bediensteten. "Wir wurden angewiesen, besonders auf Frauen Acht zu geben, die Sprengstoff in ihren Brüsten versteckt haben könnten." Nach Angaben des Blattes, haben Spezialisten vor allem Angst, Terroristinnen könnten Sprengstoff in die Implantate ihrer zuvor operierten Brüste injizieren.

Der Terrorismusexperte Andy Oppenheimer bestätigt die Bedenken: "Es gibt große Angst, Al-Kaida könnte im Inneren des Körpers verborgene Sprengvorrichtungen nutzen, um durch Body-Scanner am Flughafen zu kommen", erklärt er. Auch aus britischen Regierungskreisen hieß es, man sei sich der Bedrohung bewusst. Aus Sicherheitsgründen wollten aber weder der Flughafen Heathrow noch das britische Verkehrsministerium offiziell zu einer möglichen Bedrohung Stellung nehmen.

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