Adolf als Künstler Kurioses

Hitlers Aquarelle kommen unter den Hammer

Hitlers Aquarelle kommen unter den Hammer

Für diese Berglandschaft wird ein Versteigerungspreis von 6000 bis 8000 Pfund erwartet. (© hgm-press)

Adolf Hitlers selbst gemaltes Bild
Für diese Berglandschaft wird ein Versteigerungspreis von 6000 bis 8000 Pfund erwartet.
Wenn er nicht gerade versuchte, Europa zu unterjochen, malte Adolf Hitler. Im englischen Auktionshaus Mullock's kommen Aquarelle, von Hiltler selbst gemalt, unter den Hammer. Für 6000 Pfund (7000 Euro) kann man einen echten Hitler erwerben. Malen konnte der deutsche Diktator allerdings nicht.

Wenn der irre Diktator malte, dann suchte er sich ruhige Motive. Ob eine Berglandschaft oder ein Stilleben mit Apfel, Hitler aquarellierte gerne und unterzeichnete seine Werke auch hin und wieder. Die beiden Bilder im Angebot von Mullock's wurden ebenfalls signiert.

Adolf Hitlers selbstgemalte Bilder
Dieses Stilleben ist im Original 43,5 x 34,5 cm groß.
Stilleben mit Äpfeln
Ein ovales Stilleben zeigt Äpfel, Nüsse, eine Uhr und Blumen. Es ist 43,5 x 34,5 Zentimeter groß. Im linken unteren Eck wurde es mit Adolf Hitler signiert. Auf der Rückseite ist es mit "Archiv für NS Zeitgeschichte" abgestempelt. 

Das zweite Bild zeigt eine idyllische Berglandschaft. Im Vordergrund sieht man eine Berghütte, im Hintergrund einen schneebedeckten Berg. Das Bild ist 21 x 17 Zentimeter groß. Dieses Aquarell wurde mit "Wolf 1924" unterzeichnet. Wolf ist ein Pseudonym, dass dem Führer zugeschrieben wurde. Abgeleitet wurde der Name von Adolf, was im Althochdeutschen nobler Wolf heißt.

An der Malerschule durch die Aufnahmeprüfung gerasselt
Hitler bewarb sich, bevor er nach Deutschland ging, in Wien an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie. Dort fiel er allerdings durch die Aufnahmeprüfung. Schaut man seine Bilder an, verwundert das nicht. Abnehmer werden sich sicher trotzdem finden.


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3 Kommentare
Pensionistin Newcomer (4)

Antworten Link Melden 0 am 19.11.2011 08:52

Ich finde es wirklich schlimm, dass ein einmal getroffenes Urteil eines neidigen mißgünstigen Professors ungeprüft übernommen wird. Da ich selber Malerin bin (und davon auch gelebt habe!) weis ich wie es in den Akademien zugeht. Es werden nur biegsame willige Schüler angenommen, ob sie was können oder nicht. Das was heute als "Kunst" dargeboten wird, ist reine Geschäftssache und hat mit Kunst selber nicht das Geringste zu tun.
Hitler hätte ein großartiger Maler werden können, mit seiner Energie und Intelligenz. Leider gingen diese Talente dann in eine völlig falsche Richtung und das Volk musste es büßen.
Es ist traurig, das es so gekommen ist. So wie er damals als junger schon gemalt hat, lässt auf sehr viel Talent schließen.

Pensionistin Newcomer (4)

Antworten Link Melden 0 am 19.11.2011 08:45

Hitler war ein überaus begabter Maler, leider war er für eine Aufnahme an der Akademie schon zu gut, da dort nur biegsame unbeholfene "Rohlinge" genommen werden, die zu allem ja und Amen sagen was die Professoren von sich geben.
Schade dass er wegen irgendeines neidigen Professors einen so verheerenden Weg eingeschlagen hat. Welch genialer Maler hätte er noch werden können, wenn er diese Energie in die Malerei gesteckt hätte. Europa musste es büßen.

silver. Veteran (2166)

Antworten Link Melden 0 am 18.11.2011 15:15

"Hitler konnte nicht malen"?

Was veranlasst die Heute Redaktion, dies zu behaupten? Falls Hitler die obigen Bilder tatsächlich selbst gemalt hat, so ist er doch ein begabter Künstler gewesen.

Heutzutage wird ja jeder Müll als gepriesene Kunst angesehen...wenn ich nur an den ganzen "Modern Art" Schmarrn denke, der in unseren Galerien herumhängt und *abertausende* Euronen Wert ist (z.B. ein Bild, wo einfach nur Farbe verschüttet wurde, ein anderes, das mit einem Messer zerkratzt ist, ein drittes mit herumgeschmierter Farbe, die alle laut dem "Künstler" die "Abgründe der menschlichen Seele" darstellen sollen, dann sind vergleichen damit, die Bilder des Massenmörders Hitler doch weitaus besser.

Wäre er anerkannter Künstler geworden, hätte er vielleicht seine Frust nicht in die Politik mitgenommen.

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