18.000 Zusagen Kurioses

Polizei zittert vor geplanter Facebook-Party

Facebook-Party Wuppertal

Die Behörden befürchten ein ähnliches Szenario wie auf diesem Archivbild einer Facebook-Party im Wuppertal: Im Juni letzten Jahres waren dabei 16 Menschen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt worden

Facebook-Party Wuppertal

Die Behörden befürchten ein ähnliches Szenario wie auf diesem Archivbild einer Facebook-Party im Wuppertal: Im Juni letzten Jahres waren dabei 16 Menschen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt worden

Die Behörden in Oberbayern laufen Sturm gegen eine geplante Facebook-Party am Samstag - und drohen mit Bußgeldern. Eine 13-Jährige hatte über das soziale Netzwerk zur Geburtstagsfeier an einen Baggersee zwischen Igling und Kaufering geladen - nach Medieninformationen sagten rund 18.000 Nutzer zu.

Aus Angst vor einer Eskalation erteilte das Landratsamt Landsberg den beiden Gemeinden ein Feierverbot. Auch das Stadtgebiet Landsberg sei zur partyfreien Zone erklärt worden, sagte ein Sprecher des Landratsamtes. Um die Party zu verhindern, greifen Behörde und Polizei hart durch. "Jeder, der in den Verdacht gerät, auf dem Weg zu einer Facebook-Party zu sein, muss mit einer Anzeige und einer Strafe von 1.000 Euro rechnen", warnte der Sprecher.

Es ging außerdem ein Appell an die Bürger im Umkreis, am Samstagabend zu Hause zu bleiben. Auch schon tagsüber sollen Badegäste auf andere Gewässer ausweichen. Facebook-Partys sind schon häufig aus dem Ruder gelaufen, weil Tausende der im Netzwerk ausgesprochenen Einladung gefolgt waren. Erst Anfang des Monats eskalierte eine Facebook-Feier in Gießen. Zu dem Fest in einem Mehrfamilienhaus kamen knapp 1.000 Gäste - die meisten ungeladen.


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