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24.07.2012
Opfer nahezu unverletzt
Aggressives Eichhörnchen fällt Menschen an
Grund zur Panik oder zu Gegenmaßnahmen gibt es nach Einschätzung eines Experten allerdings nicht (© dapd/Archivbild)
"Vermutlich handelt es sich um ein Grauhörnchen, das aus einer Privathaltung ausgebüxt ist und jetzt Futter sucht", sagte Revierförster Hubert Dörrenbacher am Dienstag. Denn heimisch seien die größeren und aggressiveren Verwandten der Eichhörnchen im Saarland nicht.
Tier fiel bisher vier Menschen an
Insgesamt wurden mindestens vier Fälle bekannt, in denen das Tier Menschen angefallen, sie gekratzt und gebissen hat. Größere Verletzungen gab es zwar nicht, doch die Anrainer sollen das Gebiet vorerst meiden. Das erste bisher bekanntgewordene Opfer des Hörnchens ist ein 15-Jähriger, der vor mehr als vier Wochen beim Zeitungsaustragen attackiert wurde. "Es sprang auf seinen Arm und hat ihn sechsmal gebissen, wie ein Specht, ganz schnell", sagte der Vater des Buben, Bernd Bard.
Grund zur Panik oder zu Gegenmaßnahmen gibt es nach Einschätzung des Revierförsters allerdings nicht. Denn nach Dörrenbachers Einschätzung hat das Hörnchen allein in freier Wildbahn keine Überlebenschance: "In der Nachbarschaft gibt es einen Habicht."
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