Schräge Formel Kurioses

Physiker berechnet Tarzans Sprungweite

Physiker berechnet Tarzans Sprungweite

Hiroyuki Shimas Aufzeichnungen zu Tarzans Sprungweite. (© Hiroyuki Shima)

Tarzan
"Tarzan"
Ein japanischer Physiker hat sich auf die Suche nach dem idealen Absprung gemacht - und wurde bei Tarzan fündig.

Wann sollte Tarzan idealerweise die Liane loslassen, um die maximale Sprungweite zu erreichen? Dieser gar nicht unwichtigen Frage ging Hiroyuki Shima von der Universität Yamanashi nach. Dabei kam der Forscher zu dem Ergebnis, dass er eben nicht die Kletterpflanze dann auslassen sollte, wenn der Winkel zur Lotrechten 45 Grad beträgt. Bei Würfen mit Speer und Kugel gilt zwar diese Regel, nicht aber im Fall des Lianenschwungs, wie Yamanashi zeigt.

Tarzans Sprungweite
Hiroyuki Shimas Aufzeichnungen zu Tarzans Sprungweite.
Der Grund: Das Tempo wird nämlich immer geringer, je weiter sich die Liane von der Lotrechten wegbewegt. Und bei 45 Grad ist es schon so gering, dass Tarzan den optimalen Absprung bereits verpasst hat. Daher kam Hiroyuki Shima auf die Lösung: Der Herrscher des Urwalds muss die Liane früher loslassen! Bei 45 Grad ist es zu spät für die maximale Sprungweite.

Diese hängt aber auch von weiteren, maßgeblichen Faktoren ab, etwa der Abstand zum Boden und die Länge der Liane. Diese beeinflussen den Zeitpunkt des optimalen Absprungs - und der ist, je nach Ausgangslage, nicht immer der gleiche. Bedeutet: Es gibt nicht die perfekte Formel für den perfekten Absprung.


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