Wissenschafter machen Wein Kurioses

Champagner bald mit Mond- und Marsstaub

Champagner Meteor Mit winzig kleinen Stückchen von Mond und Mars soll der edle Schaumwein noch besser munden

Mit winzig kleinen Stückchen von Mond und Mars soll der edle Schaumwein noch besser munden

Champagner Meteor Mit winzig kleinen Stückchen von Mond und Mars soll der edle Schaumwein noch besser munden

Mit winzig kleinen Stückchen von Mond und Mars soll der edle Schaumwein noch besser munden

Wer von einem Flug auf den Mond oder gar auf den Mars träumt, kann sich nun schon mal mit einem Vorgeschmack trösten - mit einem Glas Champagner, das verflüssigten Staub vom Erdtrabanten und dem roten Planeten enthält.

Lanciert wurde das ungewöhnliche Vorhaben von zwei anerkannten französischen Meteoriten-Forschern, Bruno Fectay und Carine Bidaut, die am Freitag von ihrem ungewöhnlichen Unterfangen berichteten.

Zusammen mit einem französischen Geochemie-Professor, der eigens ein Verfahren zur Verflüssigung von Basalt-Gestein aus Meteoriten von Mond und Mars entwickelte, fanden die beiden einen Unternehmer, der für das Projekt eine Firma gründete. Insgesamt seien jeweils 60 Drei-Liter-Flaschen Champagner mit Konzentraten von Mond- und Marsgestein abgefüllt worden, berichteten die Meteoriten-Forscher. Ein Justizbeamter sei dabei gewesen und habe den Vorgang registriert.

"Wir wollten ein etwas verrücktes Projekt starten", erläuterte Fectay. Dem prickelnden Getränk einen Geschmack "aus einer anderen Welt" hinzufügen und die Menschen "den Sternen näherbringen". Zu welchem Preis der Champagner auf den Markt kommen soll, wollten die Initiatoren nicht verraten.

Das Ganze sei eher ein "romantisches Vorhaben", versicherte Fectay. Immerhin haben die Forscher Vorkehrungen getroffen: Der Champagner wurde nach ihren Angaben von zwei unabhängigen Laboren untersucht, die seine "Reinheit" und gesundheitliche Unbedenklichkeit bestätigten.

APA/red.


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