Selbstschutz Kurioses

Schnecken amputieren sich selbst Körperteile

Schnecken

Der abgeworfene Fuß kann innerhalb eines Monats vollständig nachwachsen.

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Der abgeworfene Fuß kann innerhalb eines Monats vollständig nachwachsen.

Schnecken sind klüger als man denkt: Zum Schutz vor hungrigen Schlangen verstümmelt sich eine japanische Schneckenart selbst. Sie wirf ihren Fuß ab, mit dem sie sich fortbewegt. Auf den Ryukyu-Inseln zeige mindestens jede zehnte Schnecke Spuren der Selbstamputation.

Das nachgewachsene Körperteil sei blasser als der ursprüngliche Fuß und habe auch nicht mehr die typische Rille. Das berichtet ein japanischer Forscher in den "Proceedings" der britischen Royal Society.

Körperteile wachsen nach
Der abgeworfene Fuß kann zwar innerhalb eines Monats vollständig nachwachsen, das Schneckenhaus wachse daraufhin aber deutlich langsamer als normalerweise. Denn das Nachwachsen von Körperteilen ist eben aufwendig.

Auch bei anderen Schnecken kommt die Selbstamputation vor. Es handelt sich den Angaben zufolge aber um den ersten Nachweis für eine Landschneckenart mit Schneckenhaus.

Auch Eidechsen "schützen" sich
Solch eine Selbstverstümmelung wird Autotomie genannt und ist bisher zum Beispiel von Eidechsen bekannt: Diese brechen bei Gefahr ihren Schwanz ab und fliehen.


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