Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Anti-Israel-Proteste

Lade Login-Box.

Arabische Emirate

Für Hitzeresistente

Arabische Emirate

Model ist jetzt echte Frau

Geschlechts-OP

Model ist jetzt echte Frau

Skurrilstes Museum der Welt

Überall Penisse

Skurrilstes Museum der Welt

15.10.2012

Primitive Reaktion

Quietschende Kreide löst Alarm im Gehirn aus

Kreise auf Tafel

Töne zwischen 2.000 und 5.000 Herz - das entspricht einem hohen Piepen oder eben quietschender Kreide auf der Tafel - lösen ein Alarmsignal aus. (© Fotolia)

Das Quietschen von Kreide auf einer Tafel oder das Kratzen eines Messers auf Glas empfinden die meisten Menschen als extrem unangenehm. Nun weiß man auch warum: Diese Töne lösen ein Alarmsignal im Gehirn aus.

Mithilfe von Hirnscans stellten die Wissenschaftler fest, dass vor allem Töne zwischen 2.000 und 5.000 Herz - das entspricht einem hohen Piepen - ein Alarmsignal im Gehirn auslösen.

In dieser Tonlage liege auch hohes Kreischen und Schreien, das in der Natur oft eine Gefahr anzeige, berichten die Forscher im Fachmagazin "Journal of Neuroscience".

Die Wahrnehmung solcher Töne löse ein Alarmsignal im Gehirn aus. Dieses mache unser Hörzentrum noch sensibler gegenüber dem potenziell Gefahr anzeigenden Laut und verursache gleichzeitig instinktiv negative Gefühle: Wir zucken zurück, bekommen vielleicht sogar eine Gänsehaut und würden uns am liebsten die Ohren zuhalten.

"Bei dieser Reaktion setzt etwas sehr Primitives ein", erklärt Erstautor Sukhbinder Kumar von der Universität Newcastle, der die Arbeiten gemeinsam mit Kollegen vom Wellcome Trust Centre for Neuroimaging in London und vom Max-Planck-Institut für Kognitions-und Neurowissenschaften in Leipzig durchgeführt hat.

Bei den von uns als unangenehm empfundenen Tönen schalte sich direkt das für Emotionen zuständige Hirnzentrum ein, die Amygdala. Sie übernehme dann die Steuerung der Hörrinde und beeinflusse direkt unser Empfinden beim Hören solcher hochfrequenter Quietschtöne.

Die neuen Erkenntnisse könnten nach Ansicht der Forscher auch zur Klärung der Frage beitragen, warum beispielsweise Menschen mit Migräne oder Autismus oft besonders geräuschempfindlich sind. Möglicherweise reagiere die Amygdala bei ihnen besonders stark und löse so verfrüht die Abwehrreaktion und Überempfindlichkeit aus.


News für Heute?


Verwandte Artikel

Menschen die wenig schlafen werden dick

Veränderte Aktivität des Gehirns

Menschen die wenig schlafen werden dick

Graffiti-Alarm im Sonnwendviertel

Null Tolleranz gefordert

Graffiti-Alarm im Sonnwendviertel

Warum uns Schlafmangel dicker macht

Veränderte Gehirn-Aktivität

Warum uns Schlafmangel dicker macht

Hier wächst ein Mini- Gehirn im Reagenzglas

Von Wiener Forschern gezüchtet

Hier wächst ein Mini- Gehirn im Reagenzglas

Erfahrungen lassen Hirnzellen sprießen

Aktives Leben - Demenz vermeiden

Erfahrungen lassen Hirnzellen sprießen

Wienerin verwendete eine Granate als Türstopper!

Sprengsatz in Öffis transportiert

Wienerin verwendete eine Granate als Türstopper!

Studie: Autisten vermeiden Blickkontakt

Überreaktion im Gehirn

Studie: Autisten vermeiden Blickkontakt

Menschen mit Hirn- Schäden sind selbstloser

Areal Amygdala beeinflusst das

Menschen mit Hirn- Schäden sind selbstloser

Chips machen süchtig & dick

Lustzentrum im Gehirn aktiv

Chips machen süchtig & dick

Forscher züchten Gehirnzellen aus Urin

Medikament gegen Alzheimer?

Forscher züchten Gehirnzellen aus Urin




LeserHeute

Und so nehmen Sie teil:

Heute.at behält sich vor, Ihre Fotos online unentgeltlich zu verwenden.


Wenn Ihr Foto in der Zeitung oder Ihr Video auf Heute.at veröffentlicht wird, erhalten Sie:


TopHeute