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Brücke gesprengt - Trümmer fielen in die Traun

(© Leser-Reporter Wolfgang Spitzbart)

180 Kilogramm Sprengstoff bedeuteten das Ende für die Brücke bei Steyrermühl
Am Samstagabend ging die Autobahnbrücke bei Steyrermühl in die Luft. Mit 180 Kilogramm Sprengstoff machten die Sprengmeister dem Betonkoloss den Gar aus. Zahlreiche Schaulustige schauten bei frostigen Temperaturen zu, wie die Brückentrümmer in die Traun platschten.

Mehr als 50 Jahre war die Brücke alt, als sie am Samstagabend hoch gejagt wurde. Die Experten bohrten 900 Löcher, um die 180 Kilo Sprengstoff sicher anzubringen. Durch 20 verschiedene Zündkreise wurde dafür gesorgt, dass möglichst kein Kollateralschaden entstand. Um 18.00 Uhr wurde die Brücke gesprengt, um einer neuen, breiteren Platz zu machen.

Brücke stürzte in die Traun
Obwohl es klirrend kalt war, ließen es sich viele Zuschauer nicht nehmen dem Spektakel beizuwohnen. Mit einer riesigen Staubwolke stürzten die Brückentrümmer 25 Meter tief in die Traun, wo sie ab Sonntag geborgen werden.
Die Betonbrocken schlugen Wellen von bis zu einem halben Meter.

Sanierungsprojekt Westautobahn bis 2012
Die Sprengung ist Teil des Sanierungsprojekts der Westautobahn. Bis 2012 soll die A1 in Oberösterreich erneuert und verbessert werden.

Während die Sprenung erst um 18.00 Uhr erfolgte, wurde der Verkehr am Samstab schon ab 17.00 Uhr umgeleitet.

Leser-Reporter Wolfgang Spitzbart war bei der Sprengung dabei und hielt das Ereignis für heute.at fest

Sprengung Traunbrücke

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