Weniger gefährlich

10. Dezember 2017 08:00; Akt: 10.12.2017 08:01 Print

Jetzt kommt die Avocado ohne Stein

Eine Avocado zu essen, ist gar nicht mal so leicht und kann zu schwerwiegenden Verletzungen führen. Doch jetzt gibt es eine Lösung: die Cocktail-Avocado.

Auf den ersten Blick erinnert die Cocktail-Avocado an eine bauchige Zucchetti. Tatsächlich unterscheidet sie sich von der herkömmlichen Frucht: Sie ist kleiner, nur fünf bis acht Zentimeter lang und deutlich länglicher. Außerdem ist ihre Schale essbar.  (Bild: Marks & Spencer)

Auf den ersten Blick erinnert die Cocktail-Avocado an eine bauchige Zucchetti. Tatsächlich unterscheidet sie sich von der herkömmlichen Frucht: Sie ist kleiner, nur fünf bis acht Zentimeter lang und deutlich länglicher. Außerdem ist ihre Schale essbar. (Bild: Marks & Spencer)

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Rundlich, weich, glitschig – immer wieder verletzen sich Menschen beim Entkernen von Avocados. Erst im Frühjahr hatte ein renommierter britischer Mediziner vor den Gefahren des Avocado-Entkernens gewarnt.

Allein er behandle schon etwa vier Patienten pro Woche in einem Londoner Krankenhaus, die sich auf diese Weise geschnitten hätten. Seine Mitarbeiter bezeichneten eine solche Verletzung bereits als "Avocado-Hand".

Kleiner, kernlos und mit essbarer Schale

Das britische Kaufhaus Marks & Spencer (M & S) reagiert nun und nimmt bis Ende Dezember eine kernlose Variante der Frucht ins Sortiment.

Die Cocktail-Avocado, die aus Spanien stammt, ist kleiner als die herkömmliche Frucht, fünf bis acht Zentimeter lang und hat eine längliche Form, ähnlich einer Zucchetti. Ein weiterer Unterschied zur klassischen Variante: Die Schale ist essbar.

Normalerweise Pariser Spitzenköchen vorbehalten

"Wir haben diese erstaunliche Frucht schon seit ein paar Jahren auf unserem Radar und freuen uns, dass wir endlich in der Lage waren, einige davon für unsere Kunden zu besorgen", zitiert die britische Tageszeitung "The Guardian" Charlotte Curtis von M & S.

Normalerweise würde die Cocktail-Avocado ausschließlich an Pariser Spitzenrestaurants verkauft. Doch dem britischen Kaufhaus sei es gelungen, ein begrenztes Angebot zu beschaffen.

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(fee/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luciano am 10.12.2017 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    wie das?

    Auch nach angestrengtem Überlegen kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich mit einer Avokado verletzen kann. Der Kern fällt(!) einem ja fast entgegen! Ist er vielleicht einigen auf die Zehen gefallen?

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  • mopsi am 12.12.2017 04:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fr

    besser die Leute essen nur Brei....ich glaubs nicht.....braucht man jetzt schon eine Anleitung um Kerne zu entfernen? Wie funktioniert das dann bei Steinobst? Die Menschheit wird immer unfähiger ....wie hat die Menschheit bisher nur überlebt?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • mopsi am 12.12.2017 04:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fr

    besser die Leute essen nur Brei....ich glaubs nicht.....braucht man jetzt schon eine Anleitung um Kerne zu entfernen? Wie funktioniert das dann bei Steinobst? Die Menschheit wird immer unfähiger ....wie hat die Menschheit bisher nur überlebt?

  • Luciano am 10.12.2017 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    wie das?

    Auch nach angestrengtem Überlegen kann ich nicht nachvollziehen, wie man sich mit einer Avokado verletzen kann. Der Kern fällt(!) einem ja fast entgegen! Ist er vielleicht einigen auf die Zehen gefallen?

    • Susi200 am 11.12.2017 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Luciano

      Mit der Frucht nicht, aber mit dem Messer :-)

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