Neueröffnung

18. Oktober 2017 12:50; Akt: 18.10.2017 15:29 Print

Nobel-Japaner Aï Vienna eröffnete im Herzen Wiens

von Christine Scharfetter - Im Goldenen Quartier wird in Zukunft nur das Beste vom Besten mit viel Liebe aus Österreich und mit japanischen Einflüssen geboten.

 (Bild: © Pixelcoma)

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Aus Liebe zum Genuss, aus Liebe zu Japan und aus Liebe zu Österreich, aber vor allem aus Liebe zur Qualität: Nicht ohne Grund nennt sich der neue Japaner, der Anfang Oktober Mitten im Goldenen Quartier eröffnen wird, schlicht und einfach Aï.

Auf zwei Stockwerken und 600 Quadratmetern, gestalterisch von Designer Gregory Gatserelia in einer Kombination aus dunklem Marmor, Leder und Messing umgesetzt, wird japanische Küche mit allgemeinen asiatischen Einflüssen aus regionalen Produkten geboten und tatsächlich erlebbar gemacht. So zaubert Küchenchef Sören Herzig mit seinem 35-köpfigen Team Schweins- und Gänseleber-Gyoza mit Apfel-Soja-Sauce, Zweigelt-Teriyaki-Lachsforelle aus Österreich vom japanischen Robata-Grill mit eingelegten Trauben und roten Tapioka-Perlen oder California Roll mit Kürbis und Herrn Ortners Speck als österreichische Antwort auf das asiatische Sushi – selbstverständlich an der offenen Sushi-Bar von Tun San mit seinem 6-köpfigen Team zubereitet.

„Es war für uns von Anfang an klar, dass wir mit der hohen Qualität, die uns österreichische Produkte bieten, eigene Kreationen entwickeln. So haben wir Miso Suppe oder Getauchte Jakobsmuscheln mit Speck von Johann Ortner kombiniert, der auf unserer Karte charmant als ‚Herr Ortner‘ gefunden werden kann“, erzählt Herzig, „Ergänzt werden sie mit den besten Produkten aus aller Welt.“ Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden außerdem mit heimischen Bauern Kooperationen geschlossen, die auch exklusiv für Ai einige asiatische Gemüsesorten anbauen.

„Rain Drop“ aus dem Gletscher

Bei den Desserts setzte Pâtissier Daniele Teuchmann die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst fort. Darunter auch Trend-Gerichte wie den „Rain Drop“, ein essbarer Regentropfen aus dem reinsten Gletscherwasser Österreichs, Gelatine, gerösteten Sojabohnen-Pulver und Melasse.

Bei den Takoyaki-Karamellbällchen mit Vanille-Apfel-Chantilly aus steirischen Äpfeln handelt es sich um eine Anlehnung an die klassischen japanischen Oktopus-Bällchen.

Klangvolle Begleitung

Begleitet wird die Gaumenfreude von Wein, ausgewählt von Restaurantleiter Patrick Hopf, oder einem Signatur-Cocktail.

Da das Konzept keinesfalls als bloßes Restaurant verstanden werden soll, wurde dem Barbereich entsprechend viel Aufmerksamkeit gewidmet und Mixologist Isabella Lombardo als Leitung geholt. Die bei internationalen Cocktail-Wettbewerben erprobte Wienerin ließ ihrer Kreativität freien Lauf: Sowohl für die Zusammensetzung der Zutaten als auch für die Namensgebung ließ sie sich von Songtiteln und anderen japanischen Einflüssen aus den 90ern inspirieren: „Was erinnert die meisten Leute an ihre Jungend oder Kindheit? Ganz klar sind das Lieder wie ‚Big in Japan‘, ‚One Night in Bangkok‘ oder auch ‚Liu Kang‘ aus dem Videospiel ‚ Mortal Kombat ‘.“

Mit „Kill Bill“ kreierte die Bar Managerin eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der im Aï mit Pandam-Blätter und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.

Ein Besuch beim Nobel-Japaner Aï

Das erste seiner Art

Aï Vienna, das aus der Feder der AT Kamp Catering Gruppe stammt, ist der Start für eine Expansion in andere Länder. „Wien ist eine Stadt voller Kultur und Leben, hat eine fantastische Küche und Szene – ein Restaurant, wie Aï gibt es jedoch noch nicht. Damit ist es für uns der ideale Ausgangspunkt, um hier unsere ersten Wurzeln zu schlagen, und danach in anderen Metropolen durchzustarten“, so Managing Director Mark Khalifé.

(von TheHallstand.com)

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