Frau nur mehr ein Skelett

10. Februar 2018 13:45; Akt: 10.02.2018 15:43 Print

16 Kilo gewogen! Opa ließ Enkelin fast verhungern

Anstatt sich liebevoll um seine Enkelin zu kümmern, hatte ihr Großvater sie qualvoll misshandelt. Der Japaner verbot ihr zu essen und bestrafte sie, wenn sie es tat.

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Es sind Bilder, die einfach nur sprachlos und unfassbar traurig machen. Bilder, die zugleich schockieren.

Eine junge Frau steht mit ihrem Handy vor einem Spiegel und fotografiert sich selbst. Die Aufnahmen zeigen sie vollkommen abgemagert. Sie scheint nur mehr aus Knochen zu bestehen.

Dabei grenzt es regelrecht an ein Wunder, dass die Japanerin überhaupt noch stehen kann, denn ihre Füße haben überhaupt kein Fleisch mehr auf den Knochen. Die Frau ist nur mehr ein Gerippe mit Haut und droht jeden Moment zusammen zu brechen.

Sämtliche Knochen zu sehen

Auf ihrem Oberkörper sind bereits sämtliche Knochen zu sehen und ihr Gesicht ist ebenfalls völlig abgemagert. Die Bilder soll die Japanerin bereits vor zehn Jahren gemacht haben, doch erst jetzt hatte sie den Mut und vor allem die Kraft, die Schock-Fotos online zu stellen.

Denn die Bilder zeigen einen Teil ihrer Vergangenheit, der ihr fast das Leben gekostet hat. Die junge Frau setzte sich allerdings nicht etwa selbst auf Diät, vielmehr soll ihr Großvater Schuld daran gewesen sein, dass sie fast am Hunger-Tod starb.

Ihr Opa hatte seine Enkelin nämlich auf bestialische Weise misshandelt und ihr verboten zu essen, schildert die Japanerin in einem Tweet.

Frau musste Essen herauswürgen

Wann immer sie sich heimlich vor lauter Hunger in die Küche geschlichen hatte und sie ihr Großvater dabei erwischte, wurde sie hart bestraft. Er boxte und trat sie in den Bauch, damit sie das Essen wieder ausspuckte. Außerdem zwang er seine Enkelin dazu, sämtliche Nahrung, die sie bereits verschluckt hatte, wieder herauszuwürgen.

Die Tortur dauerte so lange, bis die Frau am Ende nur noch 16 Kilogramm wog. Als sie schon fast keine Kraft mehr hatte, suchte die Japanerin schließlich ein Krankenhaus auf. Dort erklärten ihr die Ärzte, dass sie vermutlich nur mehr wenige Minuten zu leben gehabt hätte, wenn sie nicht behandelt worden wäre.

Mittlerweile hat sich die Frau, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sein soll, von dem grausamen Martyrium wieder erholt und möchte nun anderen Personen helfen, die an Essstörungen leiden.

Ob ihr Großvater für die jahrelange Tortur bestraft wurde oder andere Familienmitglieder von dem Vorfall wussten, hat die Frau nicht verraten.

(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mr. Skeltal am 10.02.2018 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Unglaublich sowas. Schön zu hören, dass sie sich wieder erholt hat, aber was ist mit dem tyrannischen Großvater passiert?

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  • Karin am 10.02.2018 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Genug Strafe

    Hoffentlich kriegt er eine angemessene Strafe. Ich halte 20 Jahre für nicht zu viel

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  • zisch09 am 10.02.2018 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Ich bin nur sprachlos. Unglaublich. Sprachlos. Ich hoffe zutiefst, das das Mädel es schafft.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Max Mustermann am 12.02.2018 11:48 Report Diesen Beitrag melden

    Selfies

    Fast halbtot steht sie noch vor dem Spiegel, um Selfies zu machen. Ich hätte die restliche Energie dazu verwendet, den Opa in die ewigen Jagdgründe zu befördern.

  • Mela ich am 11.02.2018 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Blanche Monnier

    Erinnert mich an Blanche Monnier. Die wurde eingesperrte , weil sie verliebt war. Unglaublich was die eigene Familie jemanden antun kann.

  • Frieda Karlo am 11.02.2018 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    Warum übernimmt man ungeprüft einen derartigen Blödsinn?? Kein Mensch kann mit diesem Gewicht leben. Niemals hätte sie sich in dieser Haltung fotografiert. Das ist ein totaler Fake!

  • Tina am 11.02.2018 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Zweifel an der Geschichte

    Wie sie geradezu stolz für die Selfies posiert wirkt nicht so als wäre sie zum Abnehmen gezwungen worden. Auch dass sie sich jetzt für Menschen mit Essensstörungen einsetz deutet eher Freud hin, dass sie sich selbst so "zugerichtet" hat. Noch dazu, in Japan herrscht Schulpflicht, Dutt gibt es Essen - häufig mehrere Speisen da ganztags Unterricht. Das heißt es ist eigentlich unmöglich, so auszusehen, selbst wenn man Zuhause keinen Bissen zu sich nimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie wirklich glaubte, ihr Großvater erlaubt ihr nicht zu essen - ob es wirklich so war, werden wir wohl nie w

  • myopinion am 10.02.2018 21:48 Report Diesen Beitrag melden

    Grossvater? Also so einen lieber nicht.

    Es freut mich, dass sie diese Torture Ihres "Großvaters" überlebt hat. Eigentlich sollte man so jemanden wie ihren "Großvater" einfach verhungern lassen und auch sonst so behandeln, wie es ihr widerfahren ist. Da das aber rechtlich nicht möglich ist, hoffe ich, auf die Justiz. Dem wünsche ich eine unangenehme Strafe und ein möglichst unangenehmes Gefängnis mit möglichst wenig essen und wenn nichts leckeres.