Landkarte gibt Auskunft

16. Juli 2014 09:56; Akt: 14.06.2016 09:48 Print

In diesen Regionen wüten die Zecken

In Österreich herrscht ein landesweites FSME-Risiko, wie eine Karte der Informationsseite "zecken.at" zeigt. Besonders betroffen sind die Gebiete in Flussniederungen, vor allem entlang der Donau in Oberösterreich, sowie in Teilen von Niederösterreich und Wien.

storybild

(Bild: zecken.at)

Fehler gesehen?

zeigt. Besonders betroffen sind die Gebiete in Flussniederungen, vor allem entlang der Donau in Oberösterreich, sowie in Teilen von Niederösterreich und Wien.

Das FSME-Virus ist in allen österreichischen Bundesländern anzutreffen. In den 1980er Jahren variierte die Zahl der FSME- Fälle pro Jahr zwischen 300 und 700. Dank einer wurde die Zahl der Erkrankungen reduziert – auf 50 bis 100 Fälle jährlich.

Vor allem Gebiete entlang der Donau von Passau bis Linz, in der Wachau, St. Pölten und Wien bis zur slowakischen Grenze, ferner Teile von Kärnten, der Steiermark und des Burgenlandes entlang der slowenischen und ungarischen Grenze sind stark betroffen.

Hirnhautentzündung ist die Folge

übertragen. Sie ist eine Viruserkrankung, die zur Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Zentralnervensystems führt. Hat man sich jedoch einmal damit infiziert ist es zu spät: Eine Therapie der FSME-Erkrankung ist nach heutigem Wissensstand nicht möglich, ausschließlich eine Behandlung bzw. Linderung der Symptome. Der einzig wirksame Schutz gegen die Erkrankung ist die aktive FSME-Impfung.

Es kann jeden treffen

Viele Menschen verbringen ihre Freizeit zunehmend aktiv im Grünen mit Ausflügen, Wanderungen oder . Schon bei einem Spaziergang im Park, beim Joggen, Fahrradfahren oder Fußballspielen kann eine Zecke von einem Grashalm abgestreift werden. Jeder, der sich in der freien Natur oder im eigenen Garten aufhält, ist der Zeckengefahr ausgesetzt. An einer FSME kann man in jedem Alter erkranken: Kinder genauso wie Erwachsene.

Ältere Menschen stärker betroffen

Die stark gefährdete Generation 50 Plus verzeichnet jährlich mehr als Hälfte der FSME-Fälle. Im Jahr 2013 kam etwa die Hälfte der Betroffenen aus dieser Altersgruppe. Leider waren auch Kleinkinder sowie Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren betroffen. Traurige Tatsachen, die mit einer zeitgerechten Impfung zu verhindern gewesen wären.

Kein österreichisches Problem

Auch andere Länder kämpfen mit der Verbreitung von FSME. Besonders bei unseren östlichen Nachbarn wie Tschechien und Slowakei sind Zecken ein Problem. Auch der Baltische Raum kämpft mit der Verbreitung der zuweilen tödlichen Krankheit.