Kürbis & Co

23. September 2012 11:11; Akt: 24.09.2012 08:50 Print

Fit in den Herbst mit leichten Rezepten

Der Herbst ist da! Doch es gibt keinen Grund Trübsal zu blasen nur weil das Wetter schlechter wird. Im Gegenteil: Die Zeit ist gekommen, die Wohnung als Rückzugsort zu nützen. Stauben Sie ihre Küchengeräte ab und holen Sie die Kochtöpfe hervor: Denn mit der Familie, Freunden oder alleine vertreibt man so langweilige Stunden und aktiviert seine Kreativität.

 (Bild: Fotolia)

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Die Zeit ist gekommen, die Wohnung als Rückzugsort zu nützen. Stauben Sie ihre Küchengeräte ab und holen Sie die Kochtöpfe hervor: Denn mit der Familie, Freunden oder alleine vertreibt man so langweilige Stunden und aktiviert seine Kreativität.

Meistens isst man irgendetwas, weil man schnell weiter muss oder nichts, weil man abnehmen möchte. Der Genuss kommt zu kurz und der Spaß auch. Ach und die Gesundheit,…na für die bleibt sowieso keine Zeit. Dabei gibt es Gerichte, die gut schmecken, gesund sind und Stimmung verbreiten – sei es durch optische Anreize, gemeinsame Zubereitung oder bloße Vorfreude aufs Essen.

Richtig und…weniger gut

Dieser Absatz ist für alle interessant, die weniger Kalorien zu sich nehmen wollen, aber trotzdem genießen möchten (Aber auch für jene, die auf Cholesterin und Co. achten sollten): Meistens werden Gerichte mit auch Schlagobers zubereitet, die man ganz einfach durch kalorienarmen Sauerrahm ersetzen kann. Auch Butter- und Ölangaben können reduziert werden. Und Gerichte mit Panier könnten stattdessen gebraten oder im Backrohr - ohne Zugabe von Fett - zubereitet werden.

Bunt und lecker

Der Kürbis ist das Herbstgemüse schlechthin. Ein Grund mehr, diese Vitaminbombe zu einem Gericht zu verarbeiten. Doch selbst diese gesunde Pflanze, kann manch Rezept-Fehler nicht verhindern. So wie bei der Kürbiscremesuppe – folgendes wird für 4 Portionen der schmackhaften und kalorienarmen Variante benötigt.


  1. 400g Kürbis (Der Klopftest zeigt, ob der reif ist: Klingt der Kürbis hohl und gibt auf Fingerdruck nicht nach ist er perfekt)

  2. 1 Zwiebel

  3. 200g Karotten

  4. 2 1 EL Butter (Reduzieren Sie Butterangaben - Das spart Kalorien und es schmeckt trotzdem noch!)

  5. Currypulver

  6. 2 EL Vollkornmehl (Die Zusammensetzung von Vollkornmehl ist für den Blutzucker gesünder als weißes – man bleibt unter anderem länger satt)

  7. 1 Liter Gemüsebrühe

  8. Gemüsewürfel

  9. Ingwer, frisch gerieben (wenn keine Zeit ist, frischen Ingwer zu kaufen, ist es auch kein Beinbruch abgepackten zu verwenden – aber je frischer, desto besser, da u.a. noch mehr Vitamine vorhanden sind)

  10. Weißer Pfeffer, frisch gemahlen (frischer Pfeffer schmeckt einfach viel besser, probieren Sie es aus!)

  11. Meersalz

  12. 200g Schlagobers Sauerrahm (spart mehr als die Hälfte an Kalorien ein – die in eine Nachspeise investiert werden könnten. Vielleicht ein Obstsalat?)


Und so geht´s:


  1. Kürbis schälen, Kerne entfernen und Kürbisfleisch in kleine Stücke schneiden.

  2. Karotten putzen, abschaben und in Würfel oder Streifen schneiden. (Größe und Dicke je nach Vorliebe)

  3. Zwiebel schälen und fein hacken (wenn nötig Taucherbrille aufsetzen)

  4. Butter erhitzen und Zwiebel darin glasig dünsten, Gemüsewürfel hinzufügen und alles anschwitzen.

  5. Currypulver und Vollkornmehl einstreuen.

  6. Kalte Gemüsebrühe angießen und unter Rühren aufkochen lassen.

  7. Suppe auf kleiner Flamme etwa 10 bis 15 Minuten kochen lassen und dann pürieren.

  8. Mit Ingwer, Pfeffer und Salz abschmecken.


Fast fertig…

…Suppe auf den Teller geben und etwas Sauerrahm einrühren.

Lesen Sie auf der nächsten Seite ein leichtes Rezept mit Pilzen - und, wie das Essverhalten auf den Genuss des eigenen Lebens schließen lässt. Bewegung und Genuss

Egal ob Steinpilz, Eierschwammerl oder Parasol – heimische Pilze sammeln macht Spaß. Zudem macht man Bewegung in der Natur und ist somit an der frischen Luft. Das regt den Kreislauf und den Hunger an. Doch auch hier kann das Rezept entscheiden, ob der Körper sich nach dem Essen an den Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen erfreuen kann oder sich voll und unwohl anfühlt. Denn der Aufwand der Zubereitung von „Panierten Schwammerl“ und „Gebratenen Pilzen“ ist ähnlich, doch der Unterschied – geschmacklich und fürs Wohlbefinden – ist enorm. Deshalb wird hier das Rezept für gebratene Pilze angegeben  (– ohne Semmelbrösel, Butterschmalz zum Frittieren oder Co.!, wie für seinen ungesunden Rezept-Kollegen)


  1. 2 kg Pilze

  2. 1 Schälchen Mehl

  3. Essig

  4. Salz

  5. Pfeffer

  6. 1 ½ EL Butter zum Anbraten (auch hier kann leicht Fett eingespart werden)


Und so geht´s:


  1. Frische Champignons in eine Schüssel Wasser geben und Mehl hinein rühren, Champignons darin waschen (das Mehl entfernt den Schmutz)

  2. Danach die gewaschenen Pilze in einen Topf Wasser mit zwei Gläsern Essig geben

  3. Pilze darin circa 5 Minuten kochen, danach abgießen und abtropfen lassen.

  4. Dann Pilze in eine heiße Pfanne mit der Butter goldbraun braten und mit Salz und Pfeffer würzen.

  5. Alles mit einem Glas Essig ablöschen, sobald der Essig verdunstet ist,...


....Mahlzeit!

Katharina Häusler

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