Immer mehr Länder betroffen

13. November 2017 17:53; Akt: 13.11.2017 18:42 Print

140 Tote in Afrika: Kommt die Pest nun nach Europa?

Mehr als 140 Menschen fielen der Pest-Welle in Madagaskar bereits zum Opfer. Die Krankheit verbreitet sich schnell und könnte auch nach Europa kommen.

Die Pest könnte bald Europa erreichen (Symbolbild) (Bild: picturedesk.com)

Die Pest könnte bald Europa erreichen (Symbolbild) (Bild: picturedesk.com)

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In Madagaskar geht die Pest um. Hunderte Menschen sind erkrankt, über 140 verloren bereits ihr Leben. Experten sprechen von einer der schlimmsten Pest-Wellen der vergangenen Jahrzehnte.

Die Krankheit verbreitet sich rasend schnell. Laut Experten gibt es erste Anzeichen, dass die Pest-Welle bereits andere afrikanische Länder erreicht hat. Neben Madagaskar soll es auch in den Ländern Südafrika, Malawi, Tansania, Kenia, Äthiopien und Mosambik Fälle von Erkrankungen geben, die auf die Pest schließen lassen. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht. Die Staaten sind jedenfalls in erhöhter Alarmbereitschaft.

Extrem ansteckend

Denn laut Experten ist die Pest extrem ansteckend und könnte auch (wie das Ebola-Virus 2014) Europa erreichen. Zwar sind die betroffenen Länder weit im Süden und damit weit von europäischen Ländern entfernt, dennoch könnten Touristen die Krankheit in ihre Heimatländer einschleppen. Kenia oder Südafrika sind beliebte Urlaubsziele.

Ansteckung bei Touristen möglich

Touristen, die in Länder der Pest-Welle reisen, könnten sich dort anstecken und die Krankheit einschleppen. Verursacher der Pest ist das Bakterium Yersinia pestis. Der Erreger wird dabei oft durch Flöhe von Ratten übertragen. Urlauber sollten sich von größeren Menschenansammlungen fern halten. Der Kontakt zu Ratten, Straßenhunden und Katzen sollte unbedingt vermieden werden.

Wichtig sind im Vorfeld einer Reise vor allem Impfungen. Personen, die nach einem Urlaub an Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen und Schwindel leiden oder sogar Blut husten, sollten die Symptome nicht unterschätzen und dringend zu einem Arzt gehen. Derzeit sind noch keine Vorfälle in europäischen Städten bekannt.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ist Er am 13.11.2017 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Mag.

    Grenzen gegen südlichem Afrika zu, Touristen aus Südafrika und Madagaskar einem Gesundheitscheck unterziehen und im Zweifelsfall in Quarantäne stecken. Oder wollen wir Zustände wie seinerzeit bei der Wiener Laborpest.?

  • Elly am 13.11.2017 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    Pest

    Die vielen Schatzsucher, die nach Europa kommen sorgen schon dafür dass die Pest und viele andere Krankheiten importiert werden. Bei diesen Massenzuwanderungen wär das kein Wunder.

  • emmi33 am 13.11.2017 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn wir uns nicht selbst ausrotten...

    ... müssen das eben andre tun

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Auchnemeinung am 14.11.2017 08:21 Report Diesen Beitrag melden

    Bin zwar kein Endzeitfreund

    aber einfach mal bei Irlmaier und Co nachlesen. Die Fahrtrichtung stimmt einem nachdenklich. Sollte es zu iner Epidemie inirgendeiner Form (Pest usw.) kommen, werden wir natürlich sofort informiert werden. oder aus ermittlungstaktischen bzw. panikverhindernden Gründen dann doch weniger.

  • sepp am 14.11.2017 06:46 Report Diesen Beitrag melden

    längst in europa angekommen

    die pest hat europa schon seit ca 3 jahren fest im griff ;-)

  • Silvia K. am 13.11.2017 22:31 Report Diesen Beitrag melden

    Pragmatisch gesehen, mindert jeder

    Pesttote, die eklatant irrsinnige Vermehrungssrate in Afrika. Da Aufklärung, sowie Verhütungsmittel dort nichts zu bringen scheinen, ist entweder das oder Zwangskastration das einzige Mittel, diesen Geburtenwahnsinn zu beenden. Denn sie ernähren ja die Kinder nicht selbst. Das soll die industrialisierte Welt tun, mit der Entwicklungshilfe und mit Spenden. Und das kann's bitte auch nicht sein. Klingt hart, aber bei null Vernunft geht's nur so.

    • Wer Ich am 14.11.2017 02:50 Report Diesen Beitrag melden

      Europa verantwortlich

      Leider trägt dafür Europa die Gesamtschuld. Die Liebe Kirche die Wilde vermehrung Predigte, die Industrie Konzerne die das Klima dort zur unbewohbarkeit verändert haben, der anbau von Agraproduckten die den Boden dauerhaft geschädigt haben, die Korruption der dortigen Politicker die zumeist von Europäischen Firmen geschmiert wurden usw leider viel zuwenieg platz ....

    • John Milton am 14.11.2017 08:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Wer Ich

      So gut wie jede Aussage von Ihnen ist falsch. Das muss man mal schaffen.

    • Kritischer Geist am 14.11.2017 10:19 Report Diesen Beitrag melden

      @Wer Ich

      Sie übersehen, dass die Nachwuchsrate in islamischen Ländern weit höher ist als in christlichen. Auch wenn es groß in Mode ist, dem Westen, den Christen oder den Weißen die Schuld von ziemlich jedem Problem in die Schuhe zu schieben - die Wahrheit sieht anders aus. Die Überbevölkerung in Afrika kommt durch vormoderne Weltanschauungen zustande, die eine große Kinderschar mit "viel Ehre" gleichsetzt. Moderne westliche Medikamente haben gleichzeitig die Kindersterblichkeit in Afrika massiv reduziert. Folge: Überbevölkerung.

    einklappen einklappen
  • Elly am 13.11.2017 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    Pest

    Die vielen Schatzsucher, die nach Europa kommen sorgen schon dafür dass die Pest und viele andere Krankheiten importiert werden. Bei diesen Massenzuwanderungen wär das kein Wunder.

  • emmi33 am 13.11.2017 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn wir uns nicht selbst ausrotten...

    ... müssen das eben andre tun