Testergebnis

08. Juli 2012 01:02; Akt: 20.07.2012 10:46 Print

Sonnenschutzmittel - Die Besten sind preiswert

Fünf strahlende Testsieger gibt es im aktuellen Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zu Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30. Nahezu alle Testsieger werden von Drogeriemärkten und beim Discounter angeboten, was sich auch im Preis niederschlägt.

 (Bild: Fotolia)

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Kein Produkt des Spitzenquintetts kostet mehr als drei Euro pro 100 Milliliter. Besonders preiswert sind die getesteten Sonnenmilchprodukte von Cien (Lidl) und Lavozon (Müller). Durchgefallen ist dagegen eines der teuersten Produkte im Test: Die eco Sonnencreme um rund 21 Euro pro 100 Milliliter. Diese schützt als einziges Produkt nicht vor UVA-Strahlen und sammelte Minuspunkte bei der mikrobiologischen Qualität.

Letzteres gilt auch für die getesteten Lichtschutzmittel von Annemarie Börlind, La Roche-Posay und dm/alverde, was zur Abwertung führte. Alles in allem fällt das Ergebnis des heurigen Sonnenschutzmitteltest tendenziell positiv aus: 15 von 20 Produkten schützen "gut". Alle Testergebnisse gibt es auf und im in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT.

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Die besten Tipps fürs Sonnenbad


  • Dick eincremen: Der angegebene Lichtschutzfaktor gilt nur dann, wenn reichlich Sonnenschutzmittel aufgetragen wird (ca. drei Esslöffel für den ganzen Körper). Verwendet man weniger, ist auch der Lichtschutzfaktor geringer.



  • Feuchtigkeitscreme nach Sonnenbad: Acht von 20 Lichtschutzmittel versorgen die Haut nur mittelmäßig mit Feuchtigkeit. Nach dem Sonnenbad daher am besten mit einer Feuchtigkeitslotion eincremen, besonders wenn man trockene Haut hat.



  • Werbeversprechen skeptisch lesen: Um Produkte interessanter zu machen, werden sie mit allerlei Slogans und Aussagen gepriesen. So werden z.B. Befürchtungen bedient, die nicht sicher belegt sind (z.B. "Ohne Parabene") oder auch Selbstverständlichkeiten beworben ("Dermatologisch getestet"). Auch Aussagen wie "Mit Infrarotschutz" sollten mit Skepsis genossen werden: Denn ob ein zusätzlicher Schutz vor Infrarot-A-Strahlen überhaupt nötig ist, das ist unter Wissenschaftlern derzeit noch umstritten.