Mythen und Wahrheiten

10. Oktober 2017 11:10; Akt: 10.10.2017 11:10 Print

Faszien-Training killt Cellullite und verlängert die Beine

Faszien, das dünne Geflecht aus Bindegewebshäuten ist sehr wichtig für den Körper und schützt die Muskeln vor Verletzungen. Das Training der Faszien liegt voll im Trend.

 (Bild: iStock)

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Um kaum ein anderes Thema ranken sich derzeit mehr Mythen und falsche Behauptungen. Faszien-Training soll zehn Jahre jünger machen, Schmerzen und Stress lindern, die unglaublich gehasste Cellulite wegzaubern und sogar die Beine verlängern. Stars, wie Gwyneth Paltrow schwören bereits seit Jahren darauf. Allerdings lassen das Training nicht unbedingt die Cellulite verschwinden und zaubert auch keine langen Beine. Was es wirklich damit auf sich hat:

Was sind Faszien?

Das Bindegewebe, das den gesamten Körper durchzieht und Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe miteinander verbindet.

Durch nicht ausreichende Bewegung oder durch falsche Belastung können die Faszien verkleben oder sich verdrehen. Wenn das passiert, dann kann es zu Rückenschmerzen, Verspannungen und Taubheitsgefühl kommen. 

Das Faszien-Training:

Beim Training werden Elemente aus Yoga, fernöstlicher Kampftechnik mit den federnden Abläufe der angewendet. Die bekannteste Version das Faszientraining ist das Workout mit der Faszienrolle. Die Schaumrolle wird unter das zu behandelnde Körperteil gelegt und man versucht, über den ausgeübten Druck zu entspannen. Dies kann je nach Körperregion eine schmerzhafte Herausforderung sein. Das schmerzhafte fasziale Gewebe wird sozusagen wie ein Schwamm ausgepresst. 

(Red)

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