10 ultimative Ehe-Killer

03. November 2011 12:45; Akt: 08.11.2011 11:26 Print

Die häufigsten Scheidungsgründe

Was haben Barbara Becker, Kim Kardashian und Arnold Schwarzenegger gemeinsam? Richtig - alle drei Promis haben 2011 ihre Ehe in den Sand gesetzt. Damit sind Arnie & Co allerdings nicht alleine. Im vergangenen Kalenderjahr wurden in Österreich 17.442 Ehen rechtskräftig geschieden. Damit es 2011 nicht noch mehr werden, hat Heute.at für Sie die zehn ultimativen Ehe-Killer gesammelt. Darum sagen wir Ja, ich will mich scheiden lassen:

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Was haben Barbara Becker, Kim Kardashian und Arnold Schwarzenegger gemeinsam? Richtig – alle drei Promis haben 2011 ihre Ehe in den Sand gesetzt. Damit sind Arnie & Co allerdings nicht alleine. Im vergangenen Kalenderjahr wurden in Österreich 17.442 Ehen rechtskräftig geschieden. Damit es 2011 nicht noch mehr werden, hat Heute.at für Sie die zehn ultimativen Ehe-Killer gesammelt. Darum sagen wir „Ja, ich will… mich scheiden lassen“:

Grund 1: Nicht vorhandene (oder fehlerhafte) Kommunikation

Der Scheidungsgrund Nummer eins in Österreich ist die mangelnde Kommunikation. Ehe-Leute haben sich nicht nur im sprichwörtlichen Sinn irgendwann nichts mehr zu sagen. Über 80 Prozent der Geschiedenen bedauern, dass das Reden und Zuhören in der Beziehung eine untergeordnete Rolle spielt. Vor allem die emotionale Kommunikation – sprich: das Sprechen über Gefühle und Sehnsüchte – wird vermisst.

Grund 2: Betrug auf der ganzen Linie

Ein Klassiker unter den Scheidungs-Auslösern: das Fremdgehen. Wer zur Seite springt, setzt automatisch seine Ehe aufs Spiel. Für 64 Prozent der verheirateten Österreicher ist Untreue absolut unverzeihlich. Die Geschiedenen selbst sind hier wesentlich pragmatischer: Nur 53 Prozent sehen einen Seitensprung als Scheidungsgrund.

Grund 3: Tote Hose im Bett und unerfüllte Fantasien

Für die meisten Paare zählt das Liebesleben nicht zu den wichtigsten Punkten in einer Partnerschaft, dennoch können unterschiedliche Erwartungen in der Horizontalen frustrieren und in weiterer Folge in einer Scheidung enden. Problematisch ist ebenfalls, wenn die erotischen Träume und Fantasien eines Partners ungehört bzw. unerfüllt bleiben. Dies kann zum „Grund 2“ führen.

+++ Umblättern und erfahren, warum der Streit um den Abwasch scheidungswürdig ist! +++ Grund 4: Aufgabenverteilung im Alltag

Einer der häufigsten Streitpunkte in einer Beziehung zählt gleichzeitig auch zu den Ehe-Killern. Wer kümmert sich um den Haushalt? Wer räumt den Müll raus? Wer wäscht ab? Wer kocht und wer kauft die nötigen Lebensmittel ein? In den meisten Fällen bleiben diese Aufgaben an einer Person, der Frau, hängen. Dieser Umstand sorgt für Unzufriedenheit, die in der Überreichung der Scheidungspapiere gipfeln kann.

Grund 5: Ego-Wahn

Wenn das „Ich“ das „Wir“ in einer Beziehung übersteigt, ist das zumeist kein gutes Zeichen. Natürlich ist es wichtig, die eigene Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse in einer Partnerschaft zu wahren, allerdings nicht auf Kosten des Ehe-Partners. Wenn man bei der Ausübung der Hobbys und Verwirklichung keine Rücksicht nimmt, wird aus dem „Wir“ schnell ein „Ich“ ohne „Du“.

Grund 6: Geld

Ganze Staaten gehen an der Geldfrage zugrunde, folglich erscheint es nur logisch, dass auch Ehen daran scheitern. Wenn kein Geld vorhanden ist, wird dies zumeist bemängelt. Ist Geld da, ist die Frage „Wofür wird es ausgegeben?“ ein beliebtes Streitthema.

Grund 7: Kinderfrage und die Erziehung

Es soll tatsächlich vorkommen, dass Menschen den Bund fürs Leben schließen, ohne zuvor die mögliche Familienplanung abzusprechen. Diese Ehen stehen von Haus aus auf wackeligem Fundament. Anders sieht es bei der Erziehung der Kinder aus. Hier gilt es, Kompromisse zu schließen und nicht einen der Ehe-Leute außen vor zu lassen. Wenn jemandem das Mitspracherecht verweigert wird, kann das im Beziehungs-Aus enden.

+++ Auf der nächsten Seite finden Sie die Scheidungsgründe 8 bis 10! +++ Grund 8: Macht „Bund fürs Leben“ noch einen Sinn?

Mit der Frage nach dem Sinn des Lebens haben sich schon die griechischen Philosophen beschäftigt – ohne befriedigendes Ergebnis. Wenn sich allerdings ein Ehe-Partner die Frage stellt, ob der Bund fürs Leben noch Sinn macht, dann findet dieser oftmals ein endgültiges Ergebnis: Scheidung.

Grund 9: Körperliche Gewalt

Leidenschaftliches Diskutieren kann ein ideales Instrument zur Lösung von Problemen in einer Partnerschaft sein. Doch auch das Streiten will gelernt sein. Oftmals artet dieses in körperliche oder seelische Gewalt aus. Spätestens dann sollte man darüber nachdenken, die Reißleine zu ziehen. Bringt eine Aggressionsbewältigungs-Therapie nicht den gewünschten Erfolg, ist die Trennung/Scheidung der nächste und konsequente Schritt.

Grund 10: Menschen ändern sich

Es ist eine alte Trennungsfloskel, aber es ist auch ein Stück Wahrheit dran, wenn man sagt: „Wir haben uns auseinander gelebt.“ Dinge, die man früher an einer Person geliebt hat, findet man in zehn Jahren vielleicht nur mehr lästig. Genauso ist es möglich, dass der Partner Marotten ablegt, die man bei der Eheschließung tierisch gemocht hat. Wenn sich diese neuen Lebensweisen häufen, führt das nicht selten zur Scheidung.