Virtual Reality & Co.

30. Dezember 2017 07:30; Akt: 29.12.2017 13:39 Print

Das sind die neuen Dating-Trends ab 2018

Immer mehr Singles suchen nicht nur im Netz nach der großen Liebe, sondern auch nach neuen Lebensformen. Wir verraten Ihnen, was die Expertin sagt.

 (Bild: Once)

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Das Zeitalter der Digitalisierung hinterlässt auch seine Spuren in unserem Dating-Verhalten. Neben der immer größeren Verbreitung und allgemeinen Akzeptanz von Online-Dating, gibt es auch weitere digitale Trends, die laut Clementine Lalande in nächster Zeit auf uns zukommen werden. Die Geschäftsführerin der "Anti-Tinder"-App Once fasst die wichtigsten Entwicklungen zusammen:

Virtual Reality

Das Austauschen von Nachrichten läuft gut und eigentlich stünde einem Treffen nichts im Wege, dennoch will man die andere Person zunächst noch besser kennen lernen. „Was auch immer die Gründe sind, warum man sich nicht sofort persönlich treffen möchte – Virtual Dating bietet eine ideale Zwischenstufe. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass sich die jeweils erstellten Avatare in der virtuellen Realität treffen“, erklärt Clementine Lalande, Geschäftsführerin der Dating-App Once. Singles, die gerne alles bis in letzte Detail planen, können die VR-Brille auch zum Auskundschaften der Location für das erste Date im realen Leben verwenden.

Selbstbestimmung und Sicherheit – Flexicurity

Der Wunsch nach größtmöglicher Datensicherheit trifft auf das Bedürfnis nach Flexibilität: „Gerade auf Dating-Apps geben Singles sehr persönliche Daten von sich preis, die mit höchsten Datensicherheit-Standards geschützt werden müssen. Zugleich möchte die Person jedoch flexibel bei der Suche nach einem Partner bleiben“, beschreibt Lalande. Der Trend geht also in Richtung Flexicurity. Die Singles entscheiden selbst wie viele Daten sie in welcher Situation weitergeben. So erhält Profil A beispielsweise nur den Namen und ein Profilbild, dem sympathischeren Profil B schaltet man allerdings mehrere Fotos, dazu noch das Alter und die Selbstbeschreibung frei.

Liebe auf den ersten Klick

Die Möglichkeit des Online-Kennenlernens gewinnt zunehmend an Beliebtheit. In den USA ist Online-Dating bereits die dritthäufigste Art seinen zukünftigen Partner kennenzulernen.[1] Künftig wird es also immer mehr Paare geben, die sich online kennengelernt haben, aber auch immer mehr Singles, die online suchen. „Um das Paradox of Choice – Unzufriedenheit aufgrund zu großer Auswahl – zu vermeiden, sind Dating-Apps gefragt, ihren Algorithmus zu perfektionieren und wenige, dafür passgenaue Vorschläge zu liefern. Und diese möglichst zu einem passenden Zeitpunkt im Alltag des Singles“, so die Dating-Expertin.

Glücklich als Single, Pärchen und allem dazwischen

Die Zeiten des klassischen Rollenbilds sind vorbei – dies zeigt sich auch bei heutigen Beziehungen. Diese sind schon lange kein „Muss“ mehr, um sein Überleben zu sichern, sondern eine bewusst gewählte oder auch nicht gewählte Lebensform. „Auch wenn der Traum nach wahrer Liebe noch immer als Ideal gilt und mehr und mehr Beziehungen online entstehen, suchen zugleich Singles auf Dating-Apps vermehrt einfach nach spannenden Menschen, mit denen sie Zeit verbringen und Interessen teilen können. Dating-Plattformen müssen sich an diese Entwicklung anpassen“, so Clementine Lalande von Once.

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(kiky)

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