"Jungfrauen-Auktion"

10. November 2017 19:05; Akt: 10.11.2017 19:14 Print

Auch Österreicherinnen versteigern sich im Netz

Im Netz sorgen öfters "Jungfrauen-Versteigerungen" für Aufregung. Auf einer Seite, die solche Auktionen anbietet, fanden sich auch Österreicherinnen.

Versteigern ihre Jungfräulichkeit: Gisele, Sasha, Wvoque und Mandy. (Bild: Screenshot Cinderella Escorts)

Versteigern ihre Jungfräulichkeit: Gisele, Sasha, Wvoque und Mandy. (Bild: Screenshot Cinderella Escorts)

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Auf der deutschen Webseite sind derzeit 36 Frauen zwischen 18 und 30 Jahren gelistet, die ihre Jungfräulichkeit an den Meistbietenden verkaufen wollen. Der Großteil der Jungfrauen ist dabei, wenn überhaupt, kaum älter als das Mindestalter. Und die Zahl dürfte nur die Spitze des Eisbergs sein, wie die Seitenbetreiber von "Cinderella Escorts" berichten.

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Demnach meldeten sich nach einer Rekordauktion, bei der angeblich eine 18-jährige Rumänin namens Alexandra für ihr erstes Mal an einen chinesischen Geschäftsmann um 2,3 Millionen Euro versteigert wurde, "über 300 Jungfrauen", "welche sich über unsere Webseite anbieten möchten". Und: "Das zeigt uns, dass der Wunsch seine Jungfräulichkeit zu versteigern keine Ausnahme ist."

Auf 100.000 Euro gehofft

Bereits mehrmals haben, zumindest nach Seitenangaben, auch Österreicherinnen ihre Jungfräulichkeit an den Meistbietenden verkauft haben. Zuletzt war es "Kim", 18 Jahre alt und Schülerin, die auf 100.000 Euro hoffte und damit ihr Studium in Wien finanzieren wollte. 20 Prozent des Angebotspreises gehen dabei offenbar an die Agentur. Wie viele Österreicherinnen die Auktionen genutzt haben und wie viele Treffen zustande kamen, ist unklar.

"Sollte ich meine Jungfräulichkeit lieber an einen Mann geben, der mich vielleicht irgendwann ohnehin verlässt oder ist es besser stattdessen viel Geld dafür zu nehmen?", wird die Österreicherin zitiert. Auffällig: Diese Aussage findet sich wortgleich bei sehr vielen der angeblichen Jungfrauen wieder. Rechtlich gesehen dürfte sich die Webseite in einer Grauzone bewegen - da sie weltweit Auktionen abwickelt, kommen unterschiedliche Gesetze, auch Prostitutionsgesetze zu tragen.

Deutscher soll alles organisieren

Hinter der Escort-Seite soll ein 26-jähriger Dortmunder stecken, dessen Umfeld nichts von seinem Treiben weiß. In Gesprächen mit Medien gibt er an, nichts Verwerfliches zu machen. Die Auktionen seien von den Damen gewünscht und er tue alles für ihre Sicherheit. So würden die Frauen von einem Psychologen und einem Arzt untersucht, hätten nur mit Kondom Sex und könnten Auktionen jederzeit abbrechen. Käme die Entjungferung zustande, würde die Seite Flüge, Hotels und Sicherheitsmänner engagieren, um die Frauen zu schützen.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ignaz am 10.11.2017 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Meinung

    Halte nichts davon und hoffe, dass diese Damen nicht in zig Jahren der Meinung sind, dass alle Männer Schweine sind. Was sagen eigentlich die Feministinnen dazu?

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  • Herbert am 11.11.2017 00:34 Report Diesen Beitrag melden

    Naiv und leichtgläubig

    Ich hab' gerade ein wenig auf der Webseite geschmökert. Alles nette Geschöpfe, wobei mE die Hälfte nicht real sind. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass honorige Herren ein Vermögen dafür ausgeben. Allerdings, das Angebot von 2,3 Mio scheint mir eher ein Fake zu sein. Sieht aus, wie ein Model; und Jungfrau ist die längst nicht mehr. Aber solange Frauen auf so eine Geschäftemacherei reinfallen, selbst schuld. Bitte beklagt euch dann nicht über #metoo.

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  • Muigmuig am 10.11.2017 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    egal

    ist mir doch egal, wenns glauben... jeder kann mit seinem körper machen was er/sie will. begreife den skandal dahinter nicht. früher sinds halt auf der straße gestanden - die zeiten ändern sich eben

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kevin Müller am 13.11.2017 00:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wer Geld braucht...

    Das sind wirklich schöne Frauen. Schön, dass sie so einfach zu viel Geld kommen können. Männer haben diese Möglichkeit eher nicht. Ich würde es tun.

  • Yve Stritzi am 12.11.2017 22:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hm

    jeder wie, er will

  • StriezelPaul am 12.11.2017 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Also...

    widerlich finde ich das schon. Aber ich muss mich doch sehr wundern wo der Aufschrei der Anti-Islam Bewegung bleibt. Wenn ich mich recht erinnere ist es doch eine ganz bestimmte Religionsgemeinschaft die jetzt noch dafür bekannt ist, dass sie das mit der Jungfräulichkeit GANZ ernst nimmt. Aber nein, wenn es um Frauen geht ist der männliche Schulterschluss einprogrammiert, auch mit jedem Islamisten. Und wetten in den Kommentaren sind zig Hinweise auf #metoo auch wenn es nichts mit dem Thema gemein hat außer das Frauen vorkamen... ;)

  • Paul am 12.11.2017 19:59 Report Diesen Beitrag melden

    "Jungfrauen-Versteigerungen"

    Welcher "gestandene" Mann möchte eine Jungfrau haben? Die kann doch noch gar nix!

  • Peter am 12.11.2017 04:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Sich laufend über sexuelle Belästigen aufregen, die größtenteils gar keine sind! Aber sich dann anbieten! Echt tolle Frauen haben wir heutzutage!