Romeo von Rimini

28. September 2018 10:42; Akt: 28.09.2018 10:54 Print

Sex mit 6.000 Frauen: Beim "letzten Mal" starb er

Der wohl legendärste Gigolo Italiens ist tot. Der "Romeo von Rimini" starb, wie er am liebsten lebte: Beim Sex mit einer jungen Touristin.

Italiens Super-Gigolo Maurizio

Italiens Super-Gigolo Maurizio "Zanza" Zanfanti ist tot. (Bild: Davide Minghini/Biblioteca civica Gambalunga Rimini)

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Romeo von Rimini, König der Playboys, Super-Gigolo, Schreck aller männlichen Urlauber: Maurizio "Zanza" Zanfanti war berühmt und berüchtigt.

Mit 6.000 Frauen soll der Italo-Lover im Laufe seines Lebens geschlafen haben. In der Nacht auf Mittwoch starb er so, wie er es sich wohl gewünscht hätte: Beim Sex mit einer 23-jährigen Touristin aus Osteuropa, in einem Auto am Strand von Rimini.

Seine letzte Partnerin verständigte noch die Rettungskräfte, doch die konnten "Zanza" (63) nicht mehr wiederbeleben. Er hat einen Herzinfarkt erlitten, heißt es in italienischen Medien.

Legende
In den 1970er- und 1980er-Jahren führte kein Weg an der "Mücke" ("Zanza" auf Italienisch) vorbei. Mit seinem vollen Brusthaar und wallenden Locken zog er am Strand von Rimini die Blicke auf sich. Der Begriff "Papagallo", für einen ständig Frauen umwerbenden Südländer, der mit Goldketten und zu weit offenem Hemd den Strand abschreitet, könnte für ihn erfunden worden sein.

Als Animateur versuchte er anfangs die Touristen aus aller Herren Länder in den legendären Club "Blow Up" zu locken. "Zanza" wurde schnell selbst zur Legende.

Rimini = Zanza
Extra für ihn seien die Frauen aus ganz Europa, die zehn Monate lang dicke Winterkleidung getragen hatten, nach Italien gereist. Und die gesunde Sommerbräune wurde bald zur Nebensache.

"Ich glaube, ich habe mehr Tourismuswerbung für Rimini gemacht als 100 Agenturen", war Zanfanti stolz. Sogar Austropopper Rainhard Fendrich wusste über "die Herrn aus Rimini" Bescheid.

Prügelnde Neider, neun Kinder
Er plauderte auch stets aus dem Nähkästchen: So soll er zu Spitzenseiten 500 Frauen pro Saison "glücklich gemacht" haben. Im Laufe seines Lebens sollen es sogar über 6.000 gewesen sein.

Er erzählte Zeitungen von Vätern, die ihn verprügeln wollten und den mindestens neun Kindern, die er gezeugt haben will. Für jedes hat er sich einen Stern auf den Oberarm tätowieren lassen.

Dem Strandleben blieb er auch nach seiner Blütezeit treu. In der Strandbar "Al-Brigantino" versprühte er seinen Charme hinter der Theke.

Sein Erfolgsrezept
Der Profi-Liebhaber verriet auch gerne seine Erfolgsrezept. „Lass sie den ersten Schritt machen. Sei höflich, ehrlich, charmant. Bewahre Diskretion. Und keine verheirateten Frauen!", war sein Motto.

Und seine Neider hätten sich wohl diese Vorgehensweise von ihm abschauen sollen: "Ich bin von Natur aus sanft, dränge mich Frauen nicht auf, mache keine dummen Bemerkungen, wenn sie mir ihr Herz ausschütten wollen - ich zeige mich nicht gelangweilt wie ein Ehemann hinter seiner Zeitung. Ich höre ihnen hingebungsvoll zu!", wird er zitiert.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Graf Porno. am 28.09.2018 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Was will man mehr

    Ein würdiger Abgang, bei der Beschäftigung die ihm am liebsten war. Wer weiß was ihm erspart blieb. R.I.P alter Stecher.

  • Abdullah am 28.09.2018 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Genuss

    Dann war der letzte Knaller wohl genau um einer zu viel.

  • Konfusius am 28.09.2018 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    Der braucht im Himmel keine Huris mehr

    Solche Supermannderln sind schoen langsam im Aussterben. Schade um die schönen Körper.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • TantePolly am 01.10.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Und was sagt uns das über die Frauen?

    Dass sie im Urlaub triebgesteuerte Wesen sind, genau so wie die Männer, auch wenn sie sich im Alltag sittsam geben.

  • Angel66 am 30.09.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Soo cool die 70er,80er in Jesolo Lido !

    Un ITALIANO vero sollte Nero sein....heisst dunkelhaarig, braungebrannt, mit Grünen Augen...Jaaa... die 70er, 80er...da war ich in Jesolo im Sommer..14 Tage...es war romantisch...die Italiener sooo...fordernd, aber trotzdem respektvoll...freundlich, ausdauernd im flirten...Hach!...einfach himmlisch...und sooooo fesch..immer gepflegt, gut gekleidet!..lustig,musikalisch, sehr höflich, gesellig...taktvoll, großzügig!..es war eine schöne Zeit dort, ...wärend sich in Wien die männliche Jugend mit BrauAG-Bier im LaaerBerg-bad in der Wiese wuzelte.

  • TantePolly am 29.09.2018 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie erinnert mich der an den Beruf

    eines Rauchfangkehrers. Der putzt auch vernachlässigte Schlote gegen Gebühr durch.

    • Knut Randauch am 01.10.2018 13:52 Report Diesen Beitrag melden

      Unserer nicht.

      Unserer kassiert nur die Gebühr, den habe ich schon jahrelang nicht mehr gesehen. Meinen Kamin putze ich selber, denn da weiß ich, daß es gemacht ist.

    einklappen einklappen
  • Tod am 29.09.2018 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Schöner

    Das heisst soviel wie,er kam um zu gehen.

  • jj.wischer am 29.09.2018 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    die arme frau

    war der meinung kummt ihm, daweil geht ihm. muss ein schock gewesen sein.