Raubkatze mit viel Fahrspaß

23. Februar 2016 09:35; Akt: 20.03.2016 03:40 Print

Jaguar XF 20d R-Sport AT - Testbericht

Der Jaguar XF ist seit Kurzem in zweiter Generation am Markt, in unserem Test zeigt der Diesel im Sport-Dress was er kann.

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Die zweite Generation des XF ist wieder eine interessante Alternative in der Oberklasse, beim Design ist er dabei eine Weiterentwicklung der ersten Generation, technisch aber dafür ganz neu.

Durch die Aluminium-Leichtbau-Konstruktion ist er um bis zu 190 kg leichter und es stehen auch neue Assistenzsysteme, ein Head-up-Display und vieles mehr neu zur Verfügung.

Für unsern Test haben wir den XF mit der R-Sport-Ausstattung und dem neuen Ingenium 2,0 Liter-Dieselmotor mit 180 PS inkl. 8-Gang-Automatik kombiniert.

Gute Ausstattung zum Listenpreis

Zum Preis von 51.250,- Euro gibt es schon 18" Leichtmetallfelgen, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Sportsitze in Taurus-Leder, ein Sportfahrwerk, einen Notbremsassistenten und vieles mehr.

Der Listenpreis liegt bei 51.250,- Euro und beinhaltet schon eine sehr gute Basismitgift. Unter anderem sind 18"-Alufelgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, die R-Sport-Optik, Sportsitze in Taurus-Leder, ein Sportfahrwerk, ein Notbremsassistent und noch vieles mehr mit an Bord.

Im Innenraum findet man dann ein sehr luxuriöses Ambiente vor, dass durch den gewählten Farbmix auch sehr sportlich wirkt.

Neuer Touchscreen kann überzeugen

In der Mittelkonsole findet sich ein neuer 10" Touchscreen, über den alle wichtigen Funktionen gesteuert werden können.

Recht sportlich geschnitten ist der XF dann auch beim Platzangebot, in der zweiten Sitzreihe gibt es trotz fast 5-Meter-Fahrzeuglänge nicht sehr viel Platz für die Passagiere.

Dafür ist das Kofferraumabteil mit 540 Liter Stauraum wieder recht ordentlich bemessen. Die elektrische Öffnung des Kofferraums hilft zudem sehr gut beim Einladen.

Auf der nächsten Seite lesen Sie wie sich der neue Jaguar XF fährt!

Für ein Oberklassefahrzeug wirkt der neue Ingenium-Dieselmotor mit 2,0 Liter Hubraum und 180 PS zwar nicht gerade überwältigend, in der Praxis erweist sich dieser Motor aber durchaus als Spaßmacher und Verbrauchswunder.

Der Motor wirkt zwar nach dem Start etwas brummig und laut, im Laufe der Zeit werden die Störgeräusche aber weniger. Dafür liefert er schon vom Start weg viel Kraft und bringt sein maximales Drehmoment von 430 Nm zwischen 1.750 und 2.500 U/Min.

Es stehen auch verschiedene Fahrmodi bereit, darunter auch ein Sport-Modus mit dem der XF gefühlt nochmals 50 zusätzliche PS mobilisiert. Zumindest fühlt er sich dann so sportlich an.

Sportliche Fahrleistungen sind möglich

Der Sprint von 0 auf 100 km/h wird im Sport-Modus in 8,1 Sekunden erledigt und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 229 km/h.

Eine 8-Gang-Automatik sorgt dabei für perfekte Schaltvorgänge und die elektromechanische Servolenkung erlaubt sehr direkte und leichtgängige Lenkmanöver.

Obwohl ein Sportfahrwerk mit an Bord ist, bleibt der XF durchaus auch eine angenehme Reiselimousine. Für ein Auto mit 495,4 cm Länge lässt er sich zudem wirklich agil bewegen und verfügt über ein perfektes Handling und eine sehr gute Straßenlage.

Verbrauch hält sich in Grenzen

Überrascht hat uns die Raubkatze auch beim Verbrauch, wir sind trotz sportlicher Fahrweise mit 6,2 Liter pro 100 Kilometer über die Runden gekommen. Fährt man im Eco-Modus, kann man durchaus in die Nähe der vom Werk versprochenen 4,3 Liter Durchschnittsverbrauch kommen, verliert damit aber natürlich jeden Fahrspaß.

Der Jaguar XF kann auch mit seinem umfassenden Sicherheitspaket begeistern, vor allem der optionale adaptive Tempomat mit Stauassistent leistet gute Arbeit.

Jaguar kann mit dem neuen XF auf jeden Fall eine sehr interessante Alternative zu den deutschen Oberklasse-Limousinen bieten. In unserem Test hat der XF gezeigt, dass er sehr sportlich und sparsam zu bewegen ist und viel Luxus bietet.

Stefan Gruber,

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