Bis Ende November

14. August 2018 14:54; Akt: 16.08.2018 18:12 Print

700 Euro Förderung für neue Solarwärme-Anlagen

Der heiße Sommer verstärkt den Trend zur Solarwärme. Der Klimafonds fördert den Einbau. Auch die Länder geben Geld.

Bundesländer und Klimafonds fördern den Einbau. (Bild: Solarwärme.)

Bundesländer und Klimafonds fördern den Einbau. (Bild: Solarwärme.)

Zum Thema
Fehler gesehen?

"Jeder fünfte Heizungskunde wünscht sich eine Solarwärme-Anlage, noch einmal so viele sind am überlegen, das ist ein gutes Zeichen für die Wärmewende“, meint Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar.

Der erfreuliche Trend ist das Ergebnis des "Heizungsmarkt Reports 2017/18“, der jährlich vom deutschen Heizungsbauer Kesselheld erstellt wird. Für den Report werden 20.000 Heizungskunden befragt, die an einer Umstellung ihrer alten Heizung interessiert sind. Dabei rückt erneuerbare Energie zunehmend ins Zentrum, wie Umfragen der letzten Jahre zeigen.

Energieverbrauch halbieren

Auch der ungewöhnlich heiße Sommer heuer machte unmissverständlich klar, dass der Klimawandel voranschreitet und das fossile Zeitalter rasch beendet werden muss. "In Österreich werden jährlich 230 Millionen Liter Öl und 240 Millionen Kubikmeter Erdgas für die Warmwasserbereitung verbrannt“, so Hackstock. "Die Politik muss klare Weichen stellen, um den Menschen zu helfen davon wegzukommen.“

Mit einer Solarwärmeanlage wird die gesamte Wärmeversorgung im Haus im Sommerhalbjahr auf die Sonne umgestellt, die Montage dauert nur wenige Tage. "Wenn das viele Haushalte machen, könnte der Heizöl- und Erdgasverbrauch für Warmwasser in Österreich sofort mehr als halbiert werden“, betont Hackstock.

Die Förderungen

Kleinanlagen werden vom Klimafonds noch bis 30.11.2018 mit 700 Euro gefördert. Zusätzlich gibt es in einigen Bundesländern eine Landesförderung, die höchste in Tirol mit maximal 4.200 Euro, wenn man mit der Sonne heizt. Bei Kleinanlagen ist das Austria Solar Gütesiegel eine Fördervoraussetzung. Der Verband Austria Solar hat eine schnelle Solarinstallateur-Suche eingerichtet, um den Umstieg zu erleichtern.

Alle Infos finden Sie unter www.solarwaerme.at.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • FL am 14.08.2018 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unwahrheit

    Lieber Herr Hackstock, in Ihrem Bericht sind sehr viele Unwahrheiten, es ist einfach nicht möglich mittels einer thermischen oder elektrischen Solaranlage mehr als 50% der gesamten Energiekosten für Heizung und Warmwasserbereitung einzusparen. Bitte ein wenig realistischer berichten.

  • Häuslbauer am 14.08.2018 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    Solare Kälteerzeugung statt Klimaanlage

    Je höher der solare Deckungsgrad, desto niedriger der Nutzungsgrad. Ein hoher Deckungsgrad (max. 70 %) ist aufwendig und teuer. Bei Mehrfamilienhäusern liegt der solare Deckungsgrad meistens zwischen 30 und 45%. Mit einem solaren Deckungsgrad von 60% kann der Warmwasserbedarf bei Einfamilienhäuser im Sommer abgedeckt werden und der Heizkessel kann ausgeschaltet bleiben. Ein wichtiger Hinweis fehlt in dem Artikel, und zwar die Möglichkeit der solaren Kälteerzeugung. Angesichts der zunehmenden Temperaturen ein heißes Thema.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Häuslbauer am 14.08.2018 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    Solare Kälteerzeugung statt Klimaanlage

    Je höher der solare Deckungsgrad, desto niedriger der Nutzungsgrad. Ein hoher Deckungsgrad (max. 70 %) ist aufwendig und teuer. Bei Mehrfamilienhäusern liegt der solare Deckungsgrad meistens zwischen 30 und 45%. Mit einem solaren Deckungsgrad von 60% kann der Warmwasserbedarf bei Einfamilienhäuser im Sommer abgedeckt werden und der Heizkessel kann ausgeschaltet bleiben. Ein wichtiger Hinweis fehlt in dem Artikel, und zwar die Möglichkeit der solaren Kälteerzeugung. Angesichts der zunehmenden Temperaturen ein heißes Thema.

  • FL am 14.08.2018 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unwahrheit

    Lieber Herr Hackstock, in Ihrem Bericht sind sehr viele Unwahrheiten, es ist einfach nicht möglich mittels einer thermischen oder elektrischen Solaranlage mehr als 50% der gesamten Energiekosten für Heizung und Warmwasserbereitung einzusparen. Bitte ein wenig realistischer berichten.