Mysteriöse Vorfälle

04. März 2018 12:49; Akt: 04.03.2018 14:11 Print

Das verfluchte Haus von Philadelphia

von Meret Steiger - Mord, ein Geist mit einem Gehstock und der Stuhl des Todes: Im Baleroy Mansion in Philadelphia geschieht Ungeheuerliches.

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Die Baleroy Mansion im Chestnut Hill in Philadelphia gilt als das verfluchteste Haus des Bundesstaats Pennsylvania. Schon der Erbauer legte die Weichen für das Geisterhaus: Er tötete angeblich im Alkoholrausch seine Frau und seine Mutter.

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Das 1911 erbaute 32-Zimmer-Haus (!) ging 1926, nachdem der erste Besitzer ins Gefängnis gewandert war, an die Easby-Familie. Zu deren berühmten Mitgliedern gehörte unter anderen der Bürgerkriegsheld General George Meade. Es war auch sein Urenkel, George Meade Easby, der dem Haus seinen Namen gab.

Halluzinationen, Geister und Todesfälle

Nach einer Reise durch Frankreich nannte er das Haus Baleroy Mansion, nach einem Schloss in der Loire-Region. In den folgenden Jahren erlebte die Familie Easby allerlei merkwürdige Dinge: Halluzinationen, unerklärliche Todesfälle, Geistersichtungen.

Diverse Angestellte der Familie, von Köchen über Gärtner bis hin zu den Hausmädchen, starben unter unerklärlichen Umständen. Nachdem sich auch Geistersichtungen herumsprachen, wurde das Haus als das "verfluchteste Haus von Philadelphia" bekannt. Diverse Bewohner und Besucher berichteten vom Geist einer älteren Frau mit einem Stock, vermutlich die Mutter des Erbauers.

Des Weiteren werden unerklärliche Klopfgeräusche gemeldet und Gemälde sollen ohne Grund von den Wänden fallen. Ein weiterer Geist, der angeblich Thomas Jefferson, einem der Gründerväter der USA, ähnelt, soll gern neben der Standuhr auftauchen.

Der Stuhl des Todes

Ein Raum sticht aber sogar in diesem verfluchten Haus heraus: In einem Zimmer befindet sich ein Möbelstück, das als "Death Chair" bekannt ist. Der Stuhl des Todes soll einst Napoleon gehört haben. George Easby soll die Besucher davor gewarnt haben, sich dort hinzusetzen.

Wer es doch wagte, die Samttücher, die als Abdeckung dienten, zu entfernen und Platz zu nehmen, den sollte in den darauf folgenden Jahren ein grausamer Tod ereilen. Tatsächlich werden vier Todesfälle von der Chestnut Hill Historical Society mit diesem Stuhl in Verbindung gebracht, darunter jene eines Hausmädchens, eines Cousins und eines Freundes von George Easby.

Mit Geistern angefreundet

Easby selbst hatte vor den Geistern übrigens keine Angst. Im Gegenteil: Er freundete sich mit ihnen an und glaubte, einer der Geister sei seine verstorbene Mutter Henrietta. Er vertraute in geschäftlichen und privaten Dingen auf den Rat dieses Geistes und behauptete, er habe ihn von vielen schlechten Geschäften und Freundschaften abgehalten. Angeblich führte ihn seine Mutter sogar zu versteckten Dokumenten im Haus, mit denen Easby viel Geld machen konnte.

Ein anderer Geist sollte der seines kleinen Bruders Stevey sein, der bereits als Elfjähriger verstarb. Er soll noch heute in einem der Fenster zu sehen sein, wie mehrere Augenzeugen, darunter ein Bauarbeiter, berichteten. George Easby starb 2005 und für kurze Zeit gab es Führungen durch das Haus. Nach und nach wurden einige Gegenstände an Museen verkauft. Heute ist das Haus erneut in Privatbesitz.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mel am 05.03.2018 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar :)

    Kam das nicht vor Jahren bei x-factor das unfassbare? napoleons stuhl.. ist diese geschichte wahr oder wurde sie frei erfunden? :)

    einklappen einklappen
  • Hakan Abi Pitbull am 06.03.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Placebo

    Das ist alles Kopfsache sobald ihr euch sowas einbildet bekommt ihr solche Sachen auch zu sehen :)

  • Jawollus am 06.03.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Hollywood

    Wieso wohl gibt's spukhäuser, geistersichtungen, ufo-sichtungen, vermeintliche alienbesuche, kryptozoologische bestien etc. fast nur in amerika? Da merkt man die überdosis hollywood recht deutlich...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Dr. Frankenstein am 08.03.2018 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    Humbug

    Das gruseligste an der Sache ist dass es echt Leute gibt die an Geister glauben. ;) Ich war mal mit so einer Geisterjägerin zusammen. Und ehrlich...die hatte nicht eine Tasse mehr im Schrank. oO

  • Jawollus am 06.03.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Hollywood

    Wieso wohl gibt's spukhäuser, geistersichtungen, ufo-sichtungen, vermeintliche alienbesuche, kryptozoologische bestien etc. fast nur in amerika? Da merkt man die überdosis hollywood recht deutlich...

  • Hakan Abi Pitbull am 06.03.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Placebo

    Das ist alles Kopfsache sobald ihr euch sowas einbildet bekommt ihr solche Sachen auch zu sehen :)

  • Konfusius am 05.03.2018 14:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Haus wollte ich mir anschauen!

    Ich würde dieses Haus verlassen, und es Touristen überlassen, die auf solchen Grusel stehen. Wenn ich könnte, würde ich dorthin auf Urlaub fahren und schauen, was es damit auf sich hat. Probeweise würde ich mich auf den inkriminierten Stuhl setzen und auf die Geister warten, die das Haus beherrschen. Warum versucht man nicht, dort einen Exorzismus durchzuführen? Wenn die Geister gut, schlecht oder nicht vorhanden sind, ist es der Priester, der es als Erster erfährt.

  • Mel am 05.03.2018 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Unfassbar :)

    Kam das nicht vor Jahren bei x-factor das unfassbare? napoleons stuhl.. ist diese geschichte wahr oder wurde sie frei erfunden? :)

    • NameVor am 06.03.2018 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mel

      in der nächsten folge weitere geschichten. x-factor das unfassbare

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