Yabba Dabba Doo!

22. Dezember 2017 11:42; Akt: 22.12.2017 11:54 Print

Zu Besuch bei den Feuersteins

Alles aus Stein: Wir besuchen ein Haus, das auch Wilma und Fred Feuerstein gefallen würde.

Bildstrecke im Grossformat »
Dieses Bild bietet sich den Autofahrern auf dem Junipero Serra Freeway, der Interstate 280, einer Autobahn in Kalifornien. Das Feuerstein-Haus, wie es genannt wird, steht in Hillsborough, etwa 27 Kilometer von San Francisco entfernt. Es hat vor kurzem einen neuen Besitzer gefunden. «Der neue Besitzer liebt das Haus und hält es für ein Kunstwerk ? innen und außen», sagt Julie Zubiate vom Immobilienhändler Redfin gegenüber Medien. «Er hat das Haus im Vorbeifahren schon Dutzende Male gesehen und freut sich sehr, es jetzt sein Eigen nennen zu dürfen.» Erbaut wurde das Feuerstein-Haus 1976 (die Feuersteins gibt es übrigens seit 1966) vom einheimischen Architekten William Nicholson. Er wollte auf diese Art und Weise mit neuen Materialien und Bautechniken experimentieren. Das Haus hat 253 Quadratmeter, drei Zimmer und zwei Bäder. Das Grundstück ist sogar mehr als 8000 Quadratmeter groß und bietet diverse Möglichkeiten. Besonders auffällig ist das Badezimmer mit der Steindusche. Die Oblichter sorgen tagsüber für eine angenehme Beleuchtung in dem sonst doch eher höhlenartigen Gebilde. Die Küche ist ebenfalls sehr speziell, mit einer gläsernen Arbeitsplatte, die mit Drahtseilen an der Decke befestigt ist. Wir hoffen aber, dass der neue Besitzer nicht die gleiche (fußbetriebene) Art Auto fährt wie Fred Feuerstein: Das Haus liegt eher abgelegen, und für Besorgungen aller Art braucht man zwingend ein Fahrzeug. Die außergewöhnliche Optik erreichte Nicholson übrigens auch auf außergewöhnliche Weise. Drahtgeflechte und Ballone, die er mit Beton übergroß ... ... gaben dem Haus seinen speziellen Look, der an große Seifenblasen oder Marshmallows erinnert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Das inoffizielle Wahrzeichen von San Francisco Bay steht am Interstate Highway 280: Es ist als das Flintstone House bekannt. Flintstone? Genau: Das ist der englische Name der beliebten Cartoon-Familie Feuerstein.

Umfrage
Gefällt Ihnen das Feuerstein-Haus?
72 %
17 %
11 %
0 %
Insgesamt 18 Teilnehmer

Neuer Besitzer

Das Haus, das stark an die Höhle der Feuersteins erinnerhalb, hat vor kurzem einen neuen Besitzer gefunden – für 2,8 Millionen Dollar, fast halb so viel, wie ursprünglich dafür verlangt wurde. Es steht in Hillsborough, etwa 27 Kilometer von San Francisco entfernt, und überblickt das Crystal Springs Reservoir.

"Der neue Besitzer liebt das Haus und hält es für ein Kunstwerk – innen und außen." sagt Julie Zubiate vom Immobilienhändler Redfin gegenüber Medien. "Er hat das Haus im Vorbeifahren schon Dutzende Male gesehen und freut sich sehr, es jetzt sein Eigen nennen zu dürfen."

Experimente mit neuen Bauweisen

Erbaut wurde das Feuerstein-Haus 1976 (die Feuersteins gibt es übrigens seit 1966) vom einheimischen Architekten William Nicholson. Er wollte auf diese Art und Weise mit neuen Materialien und Bautechniken experimentieren.

Die außergewöhnliche Optik erreichte Nicholson dann auch auf außergewöhnliche Weise: Drahtgeflechte und Ballone, die er mit Beton übergoss, gaben dem Haus seinen speziellen Look, der an große Seifenblasen oder Marshmallows erinnerhalb. Übrigens: Deswegen wurde es anfänglich auch Marshmallow House oder Bubble House genannt.

Auto nötig

Wir hoffen aber, dass der neue Besitzer nicht die gleiche (fußbetriebene) Art Auto fährt wie Fred Feuerstein: Das Haus liegt eher abgelegen, und für Besorgungen aller Art braucht man zwingend ein Fahrzeug.

Das Haus hat 253 Quadratmeter, drei Zimmer und zwei Bäder. Das Grundstück ist sogar mehr als 8000 Quadratmeter groß und bietet diverse Möglichkeiten. Der neue Besitzer möchte aber gar nicht viel ändern: "Er will das Haus erhalten und die Landschaft genießen", sagt Redfin.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(Red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.