Elektronische Gesundheitsakte Gesundheit

ELGA-Start zögert sich hinaus

ELGA-Start zögert sich hinaus

Warten auf ELGA: Gesundheitsminister Alois Stöger und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (© Robert Jaeger/www.picturedesk.com)

Mitterlehner und Stöger
Warten auf ELGA: Gesundheitsminister Alois Stöger und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
Das Gesetz für die elektronische Gesundheitsakte zögert sich offenbar noch einige Monate hinaus. Das schließen sowohl Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, als auch die ELGA-Beauftrage Susanne Herbek nicht aus.

Man sollte aber auf jeden Fall versuchen, die Ärzte "mit ins Boot zu bringen", meinte der Minister. Laut Mitterlehner gebe es auch Probleme in der Frage des Datenschutzes und der Kosten. Grundsätzlich sehe man ELGA positiv. Herbek hofft auf einen baldigen Regierungsbeschluss für die elektronische Gesundheitsakte. Trotz der lautstarken Kritiker aus den Reihen der Ärzte zeigte sich Herbek von dem System überzeugt.

+++ Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema ELGA +++


Laut Plan sollte ELGA 2015 verpflichtend für alle Kassenärzte, öffentliche Krankenhäuser und für Apotheken in Vollbetrieb gehen. Schon im Sommer 2013 soll das Internet-Portal für die Patienten zur Verfügung stehen, bei dem jeder bereits vor dem Start seinen Ausstieg aus ELGA bekanntgeben kann.

Einige ELGA-Komponeten sind bereits fertig, darunter der zentrale Patientenindex sowie der Index der Gesundheitsdiensteanbieter. Angst um seine heiklen Gesundheitsdaten braucht aus Herbeks Sicht niemand zu haben. Eine zentrale Speicherung gebe es nicht, und die Weitergabe von Massendaten sei ein Mythos. Alles werde verschlüsselt. Zudem sollen per Gesetz bzw. Verordnung die höchsten Sicherheitsstandards gelten.

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