Anzeigentarife | Jobs bei Heute.at

Heute im Brennpunkt: Sparen in den Schulen | Ukraine-Krise

Lade Login-Box.

22.03.2012

Irreführend

EU schränkt "Gesund"-Slogans in Werbung ein

Gesund essen

Konsumenten sollen besser vor " übertriebenen Werbeaussagen" geschützt werden (© Fotolia)

Irreführende Werbung für Lebensmittel wie "Gut fürs Immunsystem" oder "Stärkt die Abwehrkräfte" wird in der EU drastisch eingeschränkt. Der Ausschuss für Verbraucherschutz im Europaparlament billigte am Mittwoch in Brüssel einen Vorschlag der Kommission, rund 1.600 gesundheitsbezogene Werbeslogans zu verbieten.

Erlaubt wurden nur rund 220 Werbeaussagen - etwa "gut für die Verdauung" für Kekse mit viel Ballaststoffen. Die gesundheitsbezogenen Werbeaussagen wurden von der Europäischen Lebensmittelagentur EFSA in Parma überprüft. Zugelassen wurden nur Slogans, die als wissenschaftlich fundiert erachtet wurden. Durchgefallen ist beispielsweise die Behauptung, probiotisches Joghurt stärke das Immunsystem.

Sechs Monate Frist für Hersteller
Die EU-Kommission muss die Listen nun noch formal absegnen, was nach Angaben eines Beamten in einigen Wochen geschehen soll. Nach der Veröffentlichung im Europäischen Amtsblatt haben die Hersteller von Lebensmitteln, deren Werbeslogans nicht genehmigt wurden, sechs Monate Zeit, um bereits verpackte Produkte zu verkaufen. "Nach dieser Frist dürfen sie die beanstandeten Slogans nicht mehr verwenden", erläuterte der Beamte.

Die Hersteller könnten allerdings jederzeit auf Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse eine Überprüfung beantragen. Die Listen sind Teil einer EU-Verordnung, die bereits 2006 verabschiedet wurde. Ihre Erstellung dauerte länger als zunächst geplant, weil die EFSA rund 44.000 Anträge auf Zulassung von Werbeaussagen erhielt - weit mehr als zunächst erwartet.

"Lebensmittelindustrie-Lobby" wollte intervenieren
Der Antrag einiger Abgeordneter, das Votum über die Negativ-Liste zu verschieben, scheiterte mit deutlicher Mehrheit. Hinter diesem Versuch "stand klar die Lobby der Lebensmittelindustrie", sagte die SPD-Abgeordnete Dagmar Roth-Behrendt.

Die Europäische Verbraucherschutzzentrale BEUC in Brüssel begrüßte die Neuregelung als "Schritt in die richtige Richtung". Konsumenten würde so besser vor "unbegründeten, übertriebenen oder unwahren Werbeaussagen" geschützt, betonte die Leiterin des BEUC, Monique Goyens.

News für Heute?


Verwandte Artikel

Syrien-Mädchen: "Alle Christen Ungläubige"

Pädagogen waren verzweifelt

Syrien-Mädchen: "Alle Christen Ungläubige"

Gisele Bündchen singt und modelt für H&M

Bademoden-Kollektion 2014

Gisele Bündchen singt und modelt für H&M

David Beckham zeigt seine sexy Bademode

Mode für Männer, Werbung für Frauen

David Beckham zeigt seine sexy Bademode

Die 5 bizarrsten Sex-Krankheiten

Wenn Sex krank macht

Die 5 bizarrsten Sex-Krankheiten

Brit Award-Akkreditierung gegen Sponsor-Nennung

Aufregung vor Preisverleihung

Brit Award-Akkreditierung gegen Sponsor-Nennung

Diese Promis polarisieren Österreich am meisten

Nervig, beliebt, kompetent...

Diese Promis polarisieren Österreich am meisten

Super Bowl-Spot ärgert Fans von Bob Dylan

Kärntner Gemeinde erfreut

Super Bowl-Spot ärgert Fans von Bob Dylan





TopHeute


Body Mass Index

Geben Sie Ihre Körpergröße in cm ein

Geben Sie Ihr Gewicht in kg ein

Geben Sie Ihr Alter ein

Wählen Sie Ihr Geschlecht aus

Männlich
Weiblich