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22.08.2012

Nach Rekordjahr 2011

Wespen-Plage blieb heuer bislang aus

Wespen sind heuer selten gesehene Gäste im Limonadenglas auf Grillparties.

Wespen sind heuer selten gesehene Gäste im Limonadenglas auf Grillparties. (© DPA)

Nachdem es im vergangenen Jahr in großen Teilen Österreichs zu einer regelrechten Wespen-Plage gekommen war, lassen sich die gelb-schwarzen Hautflügler, die bei vielen Leuten panikartige Reaktionen hervorrufen, heuer nicht sehr oft blicken. Heute.at hat bei einem Experten nachgefragt, woran das liegen kann.

Universitätsprofessor Mag. Dr. Erhard Christian vom Institut für Zoologie an der Wiener Uni für Bodenkultur ist Experte auf dem Gebiet der Entomologie, also der Insektenforschung. Er erklärt, dass es in österreich rund zwanzig verschiedene Arten von Wespen, darunter auch die zu unrecht verteufelte Hornisse, gibt. Für den Menschen lästig sind allerdings nur die Gemeine und die Deutsche Wespe (Vespula vulgaris und Vespula germanica).

Die Zahl der Tiere dieser Arten hängt von einigen Faktoren wie dem Nahrungsangebot, der Witterung und dem Druck, den natürliche Feinde wie Vögel, Parasiten und Krankheitserreger auf die Populationen ausüben, ab. Da es im Vorjahr immens viele Wespen gegeben hat, stieg natürlich in gleicher Relation die Zahl ihrer Feinde. Das mag laut dem Experten einer der Gründe dafür sein, warum es heuer weniger Wespen gibt.

Genaue Prognosen kann man bisher noch nicht abgeben, da Wespenpopulationen erst im Frühherbst das Maximum an Arbeiterinnen erreichen, aber die deutlich geringere Anzahl an Wespen im Jahr 2012 und der damit einhergehende Rückgang ihrer Feinde könnte dazu führen, dass uns nächsten Sommer wieder eine "Plage" ins Haus steht.

Im Fall eines Stiches, auch von friedlichen Arten, sollte man auf jeden Fall vorsichtig sein. Denn es kann immer zu einer allergischen Reaktion kommen. Frei hängende Wespennester sollte man allerdings nicht entfernen. Da sich die Gemeine und die Deutsche Wespe im Verborgenen ansiedeln, trifft es nämlich dann die "Falschen".

Import-Gelse
Wespen zählen auch zu den natürlichen Feinden von Gelsen. Die können sich durch deren Abwesenheit und aufgrund des reichlichen Niederschlags heuer gut entwickeln. Forscher haben zudem einen anscheinend über den Handel eingeschleppte, neue Mücke-Art in heimischen Gebieten entdeckt. Die Japanische Buschmücke hat sich in Teilen der Südsteiermark und Kärntens angesiedelt.

baf


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