Brisante Studie Gesundheit

Bio-Lebensmittel nicht gesünder!

verschiedene Lebensmittel

verschiedene Lebensmittel

Eine US-Studie macht unsere Biolebensmittel mies: Diese seien nur wenig gesünder als behandeltes Essen. Die Forscher fanden demnach keinen Nachweis, dass biologische Lebensmittel nährstoffreicher sind oder ein geringeres Gesundheitsrisiko bergen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Stanford.

Bioessen verringert nach Erkenntnissen der US-Forscher aber - wenig überraschend - das Risiko, Pflanzenschutzmittel zu sich zu nehmen. Die Wissenschaftler wählten 223 Untersuchungen aus, die entweder den Nährstoffgehalt oder die Belastung mit Bakterien, Pilzen und Pestiziden verglichen.

Gleicher Vitamingehalt
Außerdem analysierten sie Gruppen, die sich entweder biologisch oder herkömmlich ernährten. Die Untersuchungszeiträume betrugen zwei Tage bis zwei Jahre. Die Ergebnisse zeigen keinen wirklichen Vorteil für die Biolebensmittel: Der Vitamingehalt unterschied sich demnach kaum, Fette und Proteine waren ähnlich verteilt. Krankheitserreger kamen in keiner der beiden Gruppen häufiger vor. Auch besonders gesunde Biofrüchte und Biogemüse konnten die Wissenschaftler nicht finden. „Wir waren ein bisschen erstaunt, dass wir nichts gefunden haben“, meinte Koautor Crystal Smith-Spangler.

Seltene Pestizide
Allerdings waren die Biolebensmittel wenigstens seltener mit Pestiziden vergiftet - auch wenn sie nicht zu 100 Prozent frei davon waren. Zwei Studien etwa wiesen im Urin von Kindern, die sich biologisch ernährten, geringere Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmitteln nach. Auch scheint es, als würden Biohühner und -schweine weniger Antibiotika-resistente Bakterien aufweisen, doch ist die klinische Bedeutung dieser Befunde laut den Forschern unklar.

Vorteile liegen auf Hand
Die Wissenschaftler betonen, dass sie Verbraucher aufklären und nicht vom Kauf von Biolebensmitteln abbringen möchten. Viele Menschen kauften biologisches Essen wegen des Geschmacks, der Tierhaltung und der Folgen konventioneller Landwirtschaft für die Umwelt, so Bravata.

Ähnliche Ergebnisse
Eine britische Metastudie war 2009 ebenfalls zu dem Schluss gekommen. Die Durchsicht von 162 wissenschaftlichen Artikeln aus den vergangenen 50 Jahren habe keine bedeutenden Unterschiede erkennen lassen, teilte das Londoner Institut für Hygiene und Tropenmedizin mit. Es seien einige wenige Differenzen beim Nährstoffgehalt feststellbar gewesen, aber diese seien für die Gesundheit wohl von geringer Bedeutung.

Der Umweltschutzorganisation Greenpeace liegen ähnliche Ergebnisse vor. „Konventionelles Obst ist nicht weniger gesund für den menschlichen Organismus als Bioobst und -gemüse“, sagte Christiane Huxdorff, die bei Greenpeace für nachhaltige Landwirtschaft zuständig ist.

„Wir sagen nie, dass Bio gesünder ist“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Sie betonte allerdings, dass beim biologischen Anbau auf Pestizide verzichtet werde. Das könne sich positiv auf Mensch und Umwelt auswirken. „Biologische Lebensmittel sind in der Regel frei von Pestizid-Rückständen. Es kann aber mal sein, dass Spuren gefunden werden.“


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1 Kommentar
laoze Routinier (63)

Antworten Link Melden 0 am 05.09.2012 06:41

Titel Lt. Heute Mi 5.9.2012 Seite 9
Eh klar das die Amis das mies machen, weil die Transportkosten, Kosten für industriell hergestellt Pestiziden, usw. wegfallen. das ist nicht der amerkanische way of live!! keine kohle zu verdienen, also muss es schlecht sein !! klar wir kaufen alles was aus Amerika kommt und verbrauchen alles was von den Amis kommt, damit die ordelich Geld scheffeln.
Iregndwann werden die Amis auch draufkommen, das man Geld nicht essen und atmen kann.

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