Vorsorge Gesundheit

Stressige Arbeit fördert "Burn-Out"

Stressige Arbeit fördert "Burn-Out"

Ärztekammer will Arbeitsmediziner zur Burn-out-Vorsorge einsetzen. (© Fotolia)

burn out
Ärztekammer will Arbeitsmediziner zur Burn-out-Vorsorge einsetzen.
Die Gefahr an "Burn-Out" zu erkranken ist hoch. Um dem psychischen Leiden vorzubeugen, will nun die österreichische Ärztekammer gezielt Arbeitsmediziner einsetzen.

Stresssituationen im betrieblichen Umfeld sind oft nicht zu vermeiden und werden immer häufiger. Die Zahl von Dauerkrankenständen erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Durch rechtzeitige arbeitsmedizinische Interventionen könnte man diesem Problem wirksam begegnen.

Psychische Gründe
Ein wesentlicher Teil der Invaliditätspensionen hat psychische Gründe. Die Situation am Arbeitsplatz sei dafür hauptverantwortlich, sagte Artur Wechselberger, Präsident der österreichischen Ärztekammer. Rund 1.850 Arbeitsmediziner seien speziell darauf geschult, Zusammenhänge zu erkennen, die zu psychischer Erschöpfung und zu Arbeitsunfähigkeit führt.

Burn Out
Die Symptome sind u.a. Unfähigkeit zur Entspannung und das Empfinden von Überforderung.
Gezielte Behandlung
Burn-out bedeutet für die Betroffenen großes Leid, für Betriebe und Gesellschaft nicht unerhebliche Kosten, sagte Wechselberger. Bereits bei ersten Anzeichen von emotionaler Erschöpfung und Überforderung müsse gezielt interveniert werden.

Anzeichen
Die Symptome sind zum Beispiel die Unfähigkeit zur Entspannung, das Empfinden von Überforderung und die Angst, die Aufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erledigen zu können.

In der zweiten Phase eines Burn-out-Prozesses treten Abstumpfung gegenüber Interessen und Beziehungen, Hilflosigkeit und Kontrollverlust, Arbeitsüberdruss, schließlich auch körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit ein.

Ihre Meinung

User haben auch diese Artikel gelesen

  • Heute-App downloaden:
  • Heute App für iOS
  • Heute App für Android

Ihre Meinung

Fotoshows aus Gesundheit (10 Diaserien)