Essen ohne Fleisch Gesundheit

Vegetarier-Mythen – Was stimmt wirklich?

Fleisch oder Vegetarier?

Heute.at deckt die Vegetarier-Mythen auf.

Fleisch oder Vegetarier?

Heute.at deckt die Vegetarier-Mythen auf.

Kein Fleisch, kein Fisch – und manche essen auch weder Eier noch Milchprodukte oder Honig. Was für einige nach einem ernährungstechnischen Alptraum klingt, ist für andere die vegetarische Ernährung ein erstrebenswertes Lebenskonzept. Doch ist es wirklich wahr, dass Vegetarier häufiger an Eisen- und Kalziummangel leiden? Und ist deren Eiweißhaushalt tatsächlich unter der Norm? Heute.at deckt die Mythen auf.

„Du hast Mangelerscheinungen, zu wenig Eisen im Blut und Vitamin-B-12 Mangel“ – das sind ein paar der Vorurteile, die Vegetarier immer wieder hören müssen, wenn Fleischtiger einmal beginnen die Salat-Esser zu kritisieren. Doch stimmen diese Mythen oder ist alles nur gelogen? Heute.at deckt auf:
 
  • Vegetarischer Kost fehlt es an Eisen
Dies kann sein, muss aber nicht – und Vegetarier leiden nicht mehr an Eisenmangel, als die fleischverzehrende Bevölkerung. Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des u.a. Blutes. Deshalb sollten alle darauf achten, regelmäßig Nüsse, Hirse und Hülsenfrüchte zu sich zu nehmen.

Die häufigere Ursache für Eisenmangel ist eher durch die Monatsblutung bei Frauen oder wirklicher Mangelernährung gegeben.
 
  • Vegetarier nehmen zu wenig Eiweiß auf
Dieses Gerücht ist falsch. Denn Eiweiß befindet sich nicht nur in Fleisch, sondern auch in Hülsenfrüchten wie Sojabohnen. Auch Tofu und Nüsse sind wahre Eiweißbomben.
 
  • Veganer leiden an Kalziummangel
Veganer, Menschen, die neben Fleisch auch auf Eier und Milchprodukte verzichten, haben zwar eine geringere Kalziumaufnahme – doch Studien fanden heraus, dass Veganer nicht häufiger an Osteoporose leiden als Fleischtiger.

Grund könnte sein, dass Fleisch, Milch und Co. Aminosäuren enthalten, welche in hohen Menschen zu einer Ausscheidung von Kalzium führt. Somit haben Misch-Köstlinge am Ende denselben Kalziumstand im Körper wie Veganer.

Zudem ist auch der Vitamin D Haushalt entscheidend. Egal welche Ernährungsweise – diese Zufuhrempfehlung wird meist nicht eingehalten. Deshalb kommt es auch hier wieder auf selbe heraus.
 
  • Salat-Esser haben Vitamin B-12 Mangel
Ja, das ist richtig. Denn Vitamin B-12 befindet sich überwiegend in Fleischprodukten. Reine Vegetarier können durch Fisch, Muscheln und Eiern diesen einfach ausgleichen. Doch Veganer, die alle tierischen Produkte meiden, sollten überlegen, Nahrungsergänzungsmittel in ihren Speiseplan mit aufzunehmen - oder mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel wie zum Beispiel Frühstücksflocken, Soja- oder Hafermilch zu essen.

Sonst könnte es tatsächlich zu einem Vitamin-B12-Mangel kommen.

Tipp: Wer zu Nahrungsergänzungsmitteln greift, sollte sich davor allerdings noch beraten bei seinem Arzt oder Apotheker beraten lassen.
 

Fazit: Vegetarische Ernährung ist nicht ungesund


Katharina Häusler


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1 Kommentar
fuerTiere Veteran (102)

Antworten Link Melden 0 am 11.10.2012 16:22

Denn Fleischverzehr fördert das Risiko von Herzinfakten, Blinddarmentzündungen, Bluthochdruck, Osteoporose, Arthritis, Magengeschwüren, Nierensteinen, Diabetes und Krebs!

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