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16.10.2012

Aufgedeckt

Die 10 hartnäckigsten Ernährungs-Mythen



  • Mythos 6: Kaffee entwässert
Falsch. Angeblich soll für jede getrunkene Tasse Kaffee ein Glas Wasser zum Ausgleich getrunken werden, da sonst der Körper sonst total entwässert wird. Doch das stimmt nicht. Im Gegenteil, Kaffee hat sogar sehr positive Wirkungen. Unter anderem schützt er vor Krebs und Diabetes.

Wahr ist jedoch, dass das Koffein im Kaffee im Übermaß zu Nervosität führt. Menschen, die seltener Kaffee trinken, können einen verstärkten Harndrang bekommen.

Fazit: Kaffee in Maßen – max. vier Tassen am Tag.

  • Mythos 7: Margarine ist gesünder als Butter
Falsch. Der Anteil ungesunder Fettsäuren - gesättigter und ungesättigter - in Margarine variiert je nach Marke und Fettgehalt. Doch magerer ist Margarine nicht. Der Fettgehalt beider Brotaufstriche ist nahezu ident. Bei Halbfettmargarine ist dies etwas anders. Denn diese enthält deutlich mehr künstliche Zusätze als Butter.

  • Mythos 8: Olivenöl schützt vor Herzinfarkt
Falsch. Eine Wunderwaffe zur Vorbeugung eines Herzinfarkts ist das Olivenöl definitiv nicht. Studien ergaben, dass mediterrane Speisen mit viel Gemüse und Pflanzenöl generell das  Herzinfarkt-Risiko verringern. Doch alleine auf das Olivenöl kann dies nicht zurückgeführt werden. Die Speisen des alltäglichen Lebens sind es, die einen Infarkt auslösen - oder eben nicht.

 Zu einer weicheren Haut verhilft Olivenöl allerdings mit 100 Prozent.

  • Mythos 9: Bio ist gesünder
Richtig. Biologisch angebaute Nahrungsmittel enthalten definitiv nicht mehr Nährstoffe, als herkömmliche Lebensmittel. Allerdings sind Bio-Produkte mit weniger Schadstoffen belastet, welche in hohen Dosen krank machen. Durch den natürlichen Anbau ist Bio-Nahrung auch reiner im Geschmack.

Der Kauf von Bio-Produkten fördert somit die natürliche Landwirtschaft.

  • Mythos 10: Wer dünn sein will, muss auf Süßes verzichten
Falsch. Natürlich sind Unmengen an Naschereien schlecht für die Zähne, enthalten viel Fett und lassen einen an Gewicht zunehmen. Allerdings ist ein Verbot gegen Schoki und Co. nicht zielführend, da so ein Verlangen auf das Nicht-Erlaubte erzeugt wird. Wichtig ist die Menge jeder Süßigkeit, die das Fett – am Körper – letztendlich ausmacht.

Zudem ist Süßes nicht gleich Süßes. Denn Pfirsiche, Bananen und Weintrauben sind genauso süß und enthalten viele wichtige Vitamine.

 
Katharina Häusler

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