Grüne fordern: Gesundheit

"Bio-Verpflegung für alle Kindergartenkinder"

Äpfel Bio

Bio-Äpfel sind unbelasteter und somit gesünder.

Äpfel Bio

Bio-Äpfel sind unbelasteter und somit gesünder.

"Für unsere Kinder ist das Beste gerade gut genug", meint Wolfgang Pirklhuber, der Grüne Landwirtschaftssprecher. Konkret bedeutet diese Aussage: Alle Kindergärten in ganz Österreich sollen innerhalb der nächsten drei Jahre komplett auf Bio-Verpflegung, also pestizid- und gentechnikfreies Essen, umgestellt werden.

Eine Stichprobe der Grünen ergab, dass drei Viertel von Obst und Gemüse in heimischen Supermärkten - in diesem Fall Äpfel und Paprika - eindeutige Belastungen aufwiesen. Besonders die Jüngsten sollten den Kontakt mit diesen Chemikalien meiden - und am besten Öko-Lebensmittel konsumieren.

Selbst bei heimischen Äpfeln fanden sich das Insektengift Chlorpyrifos oder das Fungizit Captan. Wer dies möglichst verhindern möchte, solle zu unbelasteten Bio-Artikeln greifen.

Diabetes durch Pestizide
Die immer häufiger vorkommenden Pestizidwirkstoffe werden mit zahlreichen chronischen Erkrankungen wie Fruchtbarkeitsstörungen, Brust- und Prostatakrebs, Fettleibigkeit und Diabetes in Zusammenhang gebracht.

Für Kinder dürfte das Risiko besonders hoch sein, weil sie toxische Substanzen noch nicht in vollem Ausmaß ausscheiden bzw. entgiften können, erläuterten die Spezialisten. Es liege daher nahe, bis zu einem bestimmten Alter den Kontakt mit jedweden toxischen Substanzen zu meiden.

Höhere Kosten?
Heimische, regionale Kost ohne Schadstoffe für alle Sprösslinge im Vorschul-Alter müsse keineswegs an den Kosten scheitern. Man ändert etwa die Zusammenstellung der Speisen, variiert den Fleischanteil, setzt auf Saisonalität und reduziert den Anteil an Convenience- Produkten.


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