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18.10.2012

Mehr Lebensqualität

Allergen gegen "Apfelallergie" senkt Symptome

Apfel-Allergie

Die "Apfelallergie" kann mit einem Allergen gut behandelt werden. (© Fotolia)

Äpfel, Nüsse, Pfirsiche und Kiwis können ganz schöne Qualen hervorrufen. Die Betroffenen plagen Schwellungen und Rötungen oder Juckreiz im Mund- und Rachenbereich. Diese Birkenpollen-assoziierte Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Begleiterscheinung der Birkenpollenallergie. Nun fanden Wissenschaftler heraus, dass sich die "Apfelallergie" mit einem Allergen gut behandeln lässt und hilft, Symptome deutlich zu vermindern.  
 
In der aktuellen Studie haben die Forscher das künstlich hergestellte Molekül Mal d 1 als Tropfen unter die Zunge verabreicht. Damit wurde der Verzehr des Apfels „imitiert“.

Die Folge: Das Immunsystem wurde aktiviert und erste Anzeichen von Toleranz konnten gemessen werden. Das deutet darauf hin, dass bei längerer Behandlungsdauer Betroffene weniger sensibel reagieren und beim Biss in den frischen Apfel das Allergen besser tolerieren können.  
 
Forschungsleiterin Barbara Bohle: "Die Lebensqualität der Betroffenen kann so künftig deutlich verbesser werden." Das soll nun in einer klinischen Studie nachgewiesen werden.
 
Hartnäckige Kreuzallergie
Rund 400.000 ÖsterreicherInnen sind von der Birkenpollenallergie betroffen. Ihre Symptome können heutzutage durch Impfstoffe bereits gut behandelt werden.

Der Nachteil: "Sie wirken zwar gegen das Birkenpollen-Allergen, aber nur selten gegen die Kreuzallergien", so Bohle. Zudem tritt die Birkenpollenallergie nur saisonal auf. "Unter der Nahrungsmittelallergie leiden die Betroffenen aber viel stärker und länger – nämlich das ganze Jahr."

70 Prozent aller Birkenpollenallergiker haben gleichzeitig eine Nahrungsmittelallergie.

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